Ex-Wegelin-Teilhaber Konrad Hummler glaubt nicht an CS-Rettung

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    Bern,

    Konrad Humler glaubt nicht an eine Rettung der strauchelnde Credit Suisse. Sei das Vertrauen einmal weg, so sei es weg.

    Konrad Hummler glaubt nicht an eine Rettung der Credit Suisse (CS). «Die internationalen Kreditmärkte reagieren zu negativ», sagte der frühere Bank-Wegelin-Teilhaber. (Archivbild)
    Konrad Hummler glaubt nicht an eine Rettung der Credit Suisse (CS). «Die internationalen Kreditmärkte reagieren zu negativ», sagte der frühere Bank-Wegelin-Teilhaber. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ex-Wegelin-Teilhaber Hummler glaubt nicht an eine CS-Rettung.
    • Die Bank werde ordnungsgemäss oder über eine gesunde Bank abgewickelt.

    Konrad Hummler glaubt nicht an eine Rettung der Credit Suisse (CS). «Die internationalen Kreditmärkte reagieren zu negativ», sagte der frühere Bank-Wegelin-Teilhaber. Wenn das Vertrauen einmal weg sei, sei es weg, so Hummler in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung».

    «Entweder wird die CS ordnungsgemäss abgewickelt. Dafür gibt es ja standardisierte Methoden, die garantieren, dass die gesunden Sparten der Bank gerettet werden können. Oder die Abwicklung der CS wird auf eine andere Grossbank übertragen, und die Finma und der Staat übernehmen ohne Wenn und Aber die Garantie.»

    Berichte über Gespräche über CS-UBS-Fusion

    Am Mittwochabend hatten die Finanzmarktaufsicht Finma und die Schweizerische Nationalbank (SNB) bekannt gegeben, dass sie der Credit Suisse bei Bedarf Liquidität zur Verfügung stellen werden. Bereits einige Stunden später meldete die CS ihren Bedarf an und lieh sich bis zu 50 Milliarden Franken von der SNB, um die Liquidität sicherzustellen.

    Die Milliardenhilfe hat die Sorgen der Investoren um die angeschlagene Grossbank nur wenig beruhigt. Während der CS-Aktienkurs am Freitag bereits wieder nachgab, wurden Spekulationen um eine Aufteilung des zweitgrössten Schweizer Finanzinstituts lauter. Die «Financial Times» berichtete am Freitagabend, dass die UBS und die CS sich in Übernahmegesprächen befinden sollen.

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