Absturz

    Europas Börsen suchen Richtung nach Absturz an der Wallstreet

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Nach dem Absturz an der Wallstreet am Vortag suchen Europas Börsen am Freitag ihre Richtung. Die Anleger auf dem «Alten Kontinent» zeigen sich wankelmütig.

    Six Swiss Exchange
    Die Schweizer Börse SIX. (Symbolbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach dem Wallstreet-Absturz sucht die Schweizer Börse ihre Richtung.
    • Die Börsen schwanken am Freitag zwischen Plus und Minus hin und her.
    • Grosse Börsenplätze starten mit Kursverlusten in den Tag.

    Nach dem Absturz an der Wallstreet am Vortag suchen Europas Börsen am Freitag ihre Richtung. Die Anleger auf dem «Alten Kontinent» zeigen sich wankelmütig. Die Börsen schwanken in der ersten Handelsstunde zwischen Minus und Plus hin und her.

    So starteten alle grossen Börsenplätze mit Kursverlusten in den Tag, bevor sie dann in die Gewinnzone vorstiessen und wieder in die Minuszone zurückfielen. Besonders schwankend war der Kursverlauf an der Londoner Börse.

    SMI notiert nach Tagestief noch tiefer

    Am Schweizer Aktienmarkt überwog der Pessimismus. Die Abgaben hielten sich aber angesichts der negativen Vorgaben aus den USA in Grenzen. Dort hatten düstere Konjunkturprognosen der US-Notenbank und die Angst vor einer zweiten Welle der Ausbreitung des Coronavirus in den USA für eine kräftige Korrektur der heissgelaufenen Börsen gesorgt.

    Der Leitindex SMI notierte nach einem Tagestief bei 9'724 Punkten um noch um 0,5 Prozent tiefer auf 9'780 Punkten. Die grössten Verlierer hierzulande waren die Aktien von Logitech (-2 Prozent), Novartis und Vifor Pharma (je -1,3 Prozent).

    Ebenfalls schlechter wurde die Stimmung an den anderen Handelsplätzen. So büsste der deutsche Leitindex DAX 0,5 Prozent ein, während die Börse in Paris um 0,3 Prozent nachgab. Die Londoner Börse lag um 0,8 Prozent im Minus.

    Rückschläge als Einstiegschancen

    Ob dies nun bereits das reinigende Gewitter war, und es nun zu einer Erholung kommt, bleibt ungewiss. «Wir haben die Verluste ja schon gestern vorweggenommen», sagt ein Händler. Daher gehe er nun von einer Bodenbildung mit anschliessender Erholung aus.

    Viele Investoren nützten diese Rückschläge stets gern als Einstiegschance. Andere fragen sich dagegen zunehmend, ob nach dem jüngsten Rally die Börsen der Wirtschaft nicht zu weit vorausgelaufen sind. «Zu viele haben die Folgen der Corona-Krise bisher einfach ausgeblendet», so ein Händler.

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