DSM-Firmenich schlägt früheren Lonza-Chef für Präsidium vor

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    Fricktal,

    Thomas Leysen tritt bei DSM-Firmenich als Präsident des Verwaltungsrats zurück. Nachfolger soll der frühere Lonza-Chef Richard Ridinger werden.

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    DSM-Firmenich entstand 2023 aus der Fusion von DSM und Firmenich. (Archivbild) - keystone

    Leysen hat entschieden, sich nach Abschluss der Integrationsphase von DSM und Firmenich aus dem Verwaltungsrat zurückzuziehen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens sei festgelegt und Leysen wolle mehr Zeit für andere Mandate aufwenden.

    Ridinger soll auf einer ausserordentlichen Generalversammlung am 19. Oktober 2026 die Nachfolge von Leysen antreten. Ridinger ist seit 2023 Mitglied des Verwaltungsrats von DSM-Firmenich und war bereits von 2016 bis 2023 Verwaltungsrat der Genfer Firmenich, einer der beiden Vorgängerfirmen.

    Der 67-Jährige Ridinger verfügt über langjährige Erfahrung in der Life-Science- und Spezialchemiebranche. Von 2012 bis 2019 war der deutsche Manager CEO des Schweizer Pharmazulieferers Lonza. Unter seiner Führung entwickelte sich Lonza zu einem stärker auf Pharma und Biotech ausgerichteten Unternehmen.

    DSM-Firmenich entstand 2023 aus der Fusion von DSM und Firmenich. Nach mehreren Verkäufen fokussiert sich der Konzern heute auf Lösungen und Inhaltsstoffe für Ernährung, Gesundheit und Schönheit. Die Aktien sind seit dem 21. Mai 2026 neben Amsterdam auch an der Schweizer Börse kotiert.

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