Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote bleibt in den Ostschweizer Kantonen stabil

In den Ostschweizer Kantonen hat sich die Arbeitslosenquote im Januar gegenüber dem Vormonat kaum verändert. Im Kanton St. Gallen stieg jedoch die Zahl der Stellensuchenden im Jahresvergleich um 13,4 Prozent.

Im Kanton St. Gallen stieg die Zahl Stellensuchender innert Jahresfrist um 13,4 Prozent.
Im Kanton St. Gallen stieg die Zahl Stellensuchender innert Jahresfrist um 13,4 Prozent. - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Auffällig sei die Zunahme gegenüber dem Vorjahr in den Finanzdienstleistungen sowie den Informations- und Kommunikationsdienstleistungen, wo 34 beziehungsweise 33,3 Prozent mehr Stellensuchende zu verzeichnen waren. Das teilte die Staatskanzlei des Kantons St. Gallen am Freitag mit. Betroffen von einem Anstieg innert Jahresfrist sind laut Mitteilung auch die Industrie und der Dienstleistungssektor.

Im Vergleich zum Vormonat waren im Januar im Kanton St. Gallen 2,6 Prozent mehr Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldet. «Dies ist mehr als am Jahresanfang zu erwarten wäre», schrieb die Staatskanzlei in einer Mitteilung. Die Arbeitslosenquote blieb gegenüber Dezember 2025 dennoch unverändert bei 2,3 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 2,1 Prozent.

Ebenfalls unverändert blieb die Arbeitslosenquote in den Kantonen Thurgau und Graubünden. Im Thurgau verharrt sie bei 2,6 Prozent, in Graubünden bei 1,6 Prozent. In Glarus stieg sie gegenüber dem Vormonat von 2,0 auf 2,1 Prozent.

Weiterhin den schweizweit tiefsten Wert weist der Kanton Appenzell Innerrhoden mit unverändert 0,9 Prozent auf. Gleich geblieben ist die Arbeitslosenquote auch in Appenzell Ausserrhoden bei 1,8 Prozent. Der Schweizer Durchschnitt liegt bei 3,2 Prozent.

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