CPH-CEO erwartet positive Impulse im zweiten Halbjahr

Keystone-SDA Regional
Keystone-SDA Regional

Rontal,

Die CPH Group aus Perlen LU hat den Umsatz im ersten Halbjahr stabil gehalten und zeigt sich optimistisch für die zweite Jahreshälfte. «Wir erwarten positive Impulse aus den Akquisitionen», sagte CEO Alois Waldburg-Zeil am Dienstag der Nachrichtenagentur AWP.

Das Industriegelände in Perlen. (Archivaufnahme).
Das Industriegelände in Perlen. (Archivaufnahme). - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

CPH hat im ersten Halbjahr 2026 einen unveränderten Umsatz von 176,1 Millionen Franken erzielt. Der Betriebsgewinn EBITDA sank um 6,3 Prozent auf 28,3 Millionen Franken.

Der Rückgang beim Betriebsgewinn ist laut CPH hauptsächlich auf eine schwächere Nachfrage nach Deuterium-Verbindungen sowie auf Druck im Molekularsieb-Geschäft zurückzuführen. Der Reingewinn fiel um 16,4 Prozent auf 14,3 Millionen Franken.

Für das Gesamtjahr 2026 erwartet CPH einen leicht höheren Umsatz und einen leicht höheren EBITDA als im Vorjahr, während der Reingewinn in etwa auf Vorjahresniveau erwartet wird. CEO Waldburg-Zeil erklärte dazu, dass die Integration von LOG Pharma (Verpackungen), Sorbchem und SiliCycle (Chemie) in die CPH Group weit fortgeschritten sei, und das Geschäft im zweiten Semester anziehen dürfte.

«Insbesondere bei den Verpackungen sehen wir eine Trendwende seit dem zweiten Halbjahr 2025», betonte der CEO. Zudem sei die Delle im margenstarken Geschäft mit deuterierten Verbindungen im ersten Halbjahr wohl nur temporär gewesen.

Zuversichtlich zeigte sich der CEO in Bezug auf die umgesetzten Kostenreduktionsmassnahmen. Diese hätten sich bei der grösseren Verpackungssparte Perlen Packaging im ersten Halbjahr niedergeschlagen.

Bei der margenstärkeren, aber kleineren Chemiesparte Zeochem brach der Betriebsgewinn im ersten Halbjahr hingegen ein. Dort gelte es, «den Absatz wieder zu stärken», erklärte Waldburg-Zeil.

Vom Iran-Krieg sei das Unternehmen derweil nicht übermässig negativ betroffen, sagte Waldburg-Zeil. Zwar stiegen gewisse Transport- und Rohstoffkosten, dies sei aber für alle Marktteilnehmer so. Ausserdem habe der Nahostkrieg sogar dazu geführt, dass die Pharmakunden – gerade in Europa – im ersten Halbjahr bei der Perlen-Division wieder längerfristiger geplant hätten.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Trockenheit
453 Interaktionen
Regen fehlt
Igel
1 Interaktionen
02:44 Uhr

MEHR AUS LUZERNERLAND

Luzerner Polizei
5 Interaktionen
Emmen LU
SC Kriens
1 Interaktionen
Fussball