Ursprünglich wollte der Luxusuhrenhändler Chronext am Freitag seinen Börsengang wagen. Dieser wurde nun jedoch wegen ungünstigen Marktbedingungen verschoben.
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Chronext bietet Luxus-Uhren wie die des Herstellers Rolex an. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Börsengang von Chronext ist verschoben worden.
  • Eigentlich wollte der Luxusuhrenhändler am Freitag an die Börse gehen.

Der Luxusuhrenhändler Chronext verschiebt seinen am Freitag geplanten Börsengang an der Schweizer Börse SIX auf später. Die Marktbedingungen seien derzeit nicht günstig, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

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Chronext plant den Börsengang in der Schweiz. (Archivbild) - Keystone

Gemeinsam mit den Aktionären sei deshalb beschlossen worden, das IPO (Initial Public Offering) zu verschieben. Man sei jedoch nach wie vor entschlossen, an die Börse zu gehen. Dies, sobald sich die Marktbedingungen verbessert hätten, heisst es weiter.

Börsengang ursprünglich für 8. Oktober geplant

Die Firma, die ein Online-Portal für den Verkauf von Luxusuhren betreibt, hatte ursprünglich angekündigt, am Freitag, 8. Oktober, den Sprung aufs Börsenparkett zu wagen. Die Firma strebte über eine Kapitalerhöhung einen Erlös von 152 bis 200 Millionen Franken an. Sie wollte die Preisspanne der Anteile auf 16 bis 21 Franken festlegen.

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Chronext vertreibt online Luxusuhren unter anderem von Rolex, Breitling oder Omega. (Symbolbild) - Keystone

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Zug beschäftigt laut eigenen Angaben über 120 Mitarbeitende. Es betreibt neun weitere Standorte in Europa, einen in Hong Kong und eine Uhrenwerkstatt. Chronext ist seit der Gründung im Jahr 2013 stark gewachsen. Das Unternehmen hat im letzten Jahr erstmals mehr als 100 Millionen Euro Umsatz erzielt.

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