Ceconomy will Staatshilfe über KfW-Antrag

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    Deutschland,

    Wegen Einbussen in der Corona-Krise will der Elektronikeinzelhändler Ceconomy Finanzhilfen bei der staatlichen Förderbank KfW beantragen.

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    Die Ceconomy-Aktie gewann zuletzt mehr als zehn Prozent auf knapp 4,14 Euro. Seit Jahresbeginn hat sie im Zuge der laufenden Übernahmefantasien rund 58 Prozent zugelegt. (Archivbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Elektronikeinzelhändler Ceconomy will Staatshilfe beantragen.
    • Grund dafür sind Einbussen infolge der Corona-Pandemie.

    Der Elektronikeinzelhändler Ceconomy will wegen der Einbussen in der Corona-Krise Finanzhilfen bei der staatlichen Förderbank KfW beantragen. Derzeit ergreife das Dax-Unternehmen alle notwendigen Massnahmen, das Geschäft abzusichern und die Auswirkungen der Pandemie abzumildern. Dies teilte eine Sprecherin der Düsseldorfer Konzernmutter von Media Markt und Saturn am Sonntag auf Anfrage mit.

    Zu den Massnahmen gehörten auch Kostensenkungen und das Aussetzen von Investitionen. «Es ist derzeit jedoch völlig unklar, wie lange die Phase bis zur Wiederaufnahme unserer normalen Geschäftstätigkeit dauern wird. Daher haben wir uns entschieden, zusätzlich eine KfW-Finanzierung zu beantragen», hiess es weiter.

    Ceconomy diskutiert über Finanzierungspaket

    Filialen der Elektronikketten Media Markt und Saturn sind wegen der Pandemie quer durch Europa geschlossen. Ceconomy spreche sowohl mit den Hausbanken als auch mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über ein Finanzierungspaket. Dies soll sich auf rund zwei Milliarden Euro (2,1 Milliarden Franken) belaufen, wie Bloomberg am Samstag berichtet hatte.

    Die Nachrichtenagentur berief sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen. Die Höhe möglicher Finanzhilfen wollte die Sprecherin nicht kommentieren.

    Media Markt Ceconomy
    Ceconomy ist der Mutterkonzern von Media Markt. - dpa

    Das Unternehmen hatte bereits Mitte März seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr 2019/20 (Ende September) wegen wegbrechender Geschäfte kassiert. Die Auswirkungen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus seien trotz getroffener Massnahmen nicht zuverlässig vorhersagbar.

    Media Markt und Saturn mussten alle Läden in Österreich, der Schweiz, Belgien, Italien, Spanien, Polen, Luxemburg sowie Deutschland vorerst schliessen.

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