Bundesrechnungshof fordert ultimativ Änderungen bei der Kfz-Steuer

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    Deutschland,

    Der Bundesrechnungshof verlangt von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) ultimativ, Ermässigungen bei der Kfz-Steuer im Umfang von rund einer Milliarde Euro zu streichen.

    Verkehr auf der Autobahn
    Verkehr auf der Autobahn - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ermässigungen von rund einer Milliarde Euro sollen gestrichen werden.

    Der Bundesrechnungshof äussert nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben) in einem Bericht an den Bundestag die Forderung, dass das Finanzministerium «ohne weitere Verzögerungen» eine Reform einleite.

    Obwohl eine Evaluierung bereits vor einigen Jahren ergeben habe, dass eine Reihe von Steuervorteilen für die Land- und Forstwirtschaft bei der Kfz-Steuer nicht mehr zeitgemäss sei, habe das Finanzministerium bisher keine Schritte zu Streichung unternommen, heisst es in dem Bericht, welcher dem RND vorliegt. Eine entsprechende Initiative des Ministeriums sei bereits «seit Jahren überfällig» und müsse nun «ohne weitere Verzögerungen» erfolgen.

    Die monierten Vergünstigungen haben den Angaben zufolge einen Umfang von einer Milliarde Euro. Die Kfz-Steuer bringt insgesamt Einnahmen von rund 9,5 Milliarden Euro.

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