Bund verlängert Projekt «Stromspar-Check» für arme Haushalte bis 2026

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Deutschland,

Der Bund verlängert angesichts der weiterhin horrenden Energiekosten das Programm «Stromspar-Check» zur Unterstützung armer Haushalte.

Stromleitungen
Beim Stromnetzausbau setzt die Nationalratskommission auf Freileitungen statt Erdkabel. (Archivbild) - afp

Das Wichtigste in Kürze

  • Bedürftige erhalten Tipps und kostenlose Hilfen.

Wie das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte, wird das Programm im Umfang von 39 Millionen Euro bis zum Frühjahr 2026 verlängert. Bei der Hilfe geht es um kostenlose Beratung sowie Zuschüsse zum Beispiel für energiesparende Geräte.

Das Programm gibt es grundsätzlich bereits seit 2008. Es richtet sich insbesondere an Menschen mit niedrigen Einkommen, etwa Hartz-IV-Empfänger, Geringverdienende und Menschen mit kleinen Renten. Die Beraterinnen und Berater in den 150 teilnehmenden Städten und Landkreisen sollen nun speziell geschult werden, um vor allem Tipps fürs Heizen zu geben.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sprach von «kleinen, aber wirksamen Massnahmen», die sofort umgesetzt werden könnten. So können Bedürftige etwa energiesparende LED-Lampen, wassersparende Duschköpfe oder Abdichtmaterial zur Wärmeeinsparung erhalten.

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