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    British-Airways-Mutter IAG schreibt fast 7 Milliarden Euro Verlust

    Keystone-SDA
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    Grossbritannien,

    Der Einbruch des Flugverkehrs durch die Corona-Pandemie hat der British-Airways-Mutter IAG im vergangenen Jahr einen Milliardenverlust eingebrockt. Unter dem Strich stand ein Minus von 6,9 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 1,7 Milliarden ein Jahr zuvor.

    EU schottet sich gegen Virus-Variante aus England ab
    Maschinen von British Airways stehen am Flughafen Heathrow in London. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Dies gab der Mutterkonzern von British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level am Freitag in London bekannt.

    Der neue Konzernchef Luis Gallego hofft, dass die Impfungen gegen das Virus das Reisen bald wieder im grösseren Stil möglich machen. Eine Ergebnisprognose für das laufende Jahr traut er sich nicht zu.

    Im vorigen Jahr beförderte IAG rund 31,3 Millionen Fluggäste, nur gut ein Viertel so viele wie 2019. Der Umsatz brach um 69 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro ein. Gallego hatte die Führung des Airline-Konzerns mitten in der Pandemie von dem langjährigen Chef Willie Walsh übernommen, der seinen Eintritt in den Ruhestand wegen der Notlage im Fluggeschäft verschoben hatte.

    Um die Krise zu überstehen, schraubt IAG kräftig an den Kosten. Zudem hat sich der Konzern Milliardensummen von Anlegern und durch eine staatliche Kreditlinie gesichert.

    Zum Jahreswechsel verfügte IAG damit über flüssige Mittel in Höhe von 10,3 Milliarden Euro, mehr als vor dem Ausbruch der Pandemie. IAG benötigt das Finanzpolster, weil derzeit nur ein Bruchteil der üblichen Flüge stattfindet und daher nur wenig Geld von Kunden hereinkommt.

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