Bericht: Börsenhandel wird für Mitarbeiter des Finanzministeriums eingeschränkt

    AFP
    AFP

    Deutschland,

    Für mehr als 350 Mitarbeiter des Bundesfinanzministeriums mit «Zugang zu besonderen Informationen» wird der Börsenhandel dem «Spiegel» zufolge erschwert.

    Die Deutsche Börse in Frankfurt am Main.
    Die Deutsche Börse in Frankfurt am Main. - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Verhinderung von Insidergeschäften.

    Die Insider dürfen künftig privat nicht mehr mit Aktien und Derivaten bestimmter Unternehmen handeln, wie das Nachrichtenmagazin am Freitag vorab berichtete.

    Das geht aus einer Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervor. Demnach sollen auch für weitere Beschäftigte, die nur teilweise an sensible Informationen gelangen, bald neue Regeln gelten. Die Regelungen sind Teil eines neuen Compliance-Systems des Ministeriums. Das System wurde eingeführt, nachdem bekannt geworden war, dass Beschäftigte der Finanzaufsicht Bafin mit Wertpapieren des Skandalkonzerns Wirecard gehandelt hatten. Seither müssen auch Ministeriumsmitarbeiter Börsengeschäfte melden.

    Wirecard soll jahrelang die Bilanzen gefälscht haben und musste Ende Juni 2020 Insolvenz anmelden. Die Regeln gelten jedoch nicht rückwirkend, weshalb unbekannt ist, welche Finanzgeschäfte im Ministerium getätigt wurden. In anderen Ministerien gibt es dem Bericht zufolge keine vergleichbaren Regeln zu Insidergeschäften.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    KI
    79 Interaktionen
    Gefahr
    Campingfeuer Bella Italia
    18 Interaktionen
    «Fire!»

    MEHR IN NEWS

    Man muss die Eltern kritisieren, nicht die Kinder!
    189 Interaktionen
    Schweigepfad-Lärm
    Erdöl
    1 Interaktionen
    Nach September-Hoch
    Fidschi
    1 Interaktionen
    Von Industriestaaten

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    2 Interaktionen
    Berlin
    Oktoberfest 2026
    Rekord
    Oktoberfest
    Tragischer Unfall
    x
    247 Interaktionen
    Wie geht das?