Benzinpreise in der Schweiz erreichen neuen Jahreshöchstand

Esada Kunic
Esada Kunic

Zürich,

Die Benzinpreise an Schweizer Tankstellen haben in diesem Jahr neue Höchstwerte erreicht – und eine rasche Entlastung ist nicht in Sicht.

Benzinpreise
Krieg, Niedrigwasser am Rhein, zerstörte Raffinerien: Die Benzinpreise in der Schweiz sind auf den höchsten Stand des Jahres geklettert. (Symbolbild) - keystone

Wer aktuell tankt, zahlt so viel wie noch nie in diesem Jahr.

Laut neuesten Zahlen des TCS kostet Bleifrei 95 schweizweit durchschnittlich 2,05 Franken pro Liter. Bleifrei 98 steht bei 2,16 Franken, Diesel hat die Marke von 2,30 Franken je Liter überschritten.

Haben die steigenden Benzinpreise dein Fahrverhalten verändert?

Seit Jahresbeginn haben sich Benzin und Diesel damit um rund 24 bis 29 Prozent verteuert, wie «Cash» berichtet. Damit nähern sich die Benzinpreise immer stärker den Rekordwerten aus dem Jahr 2022, als Bleifrei 95 über 2,30 Franken kostete.

Mehrere Faktoren belasten die Benzinpreise gleichzeitig

Haupttreiber ist laut dem TCS der erneut eskalierende Iran-Krieg, der die Literpreise an den Zapfsäulen auf neue Jahreshöchstwerte treibt.

Die Benzinpreise hängen laut «Cash» von den Rotterdamer Produktpreisen, dem Dollar-Kurs und den Rheinschifffahrts-Frachttarifen ab. Das extreme Niedrigwasser am Rhein hat zuletzt die Transportkosten für Treibstoffe in die Schweiz deutlich erhöht.

Ein weiterer Preistreiber sind laut Experten die durch den Iran- und Ukraine-Krieg zerstörten Raffineriekapazitäten. Geopolitische Spannungen beeinflussen die weltweiten Ölmärkte unmittelbar und wirken sich rasch auf die Benzinpreise aus, wie «Cash» erläutert.

Rohölpreis überschreitet die 100-Dollar-Marke

Eine rasche Entspannung ist laut Experten nicht in Sicht, berichtet «Moneycab».

Benzinpreise Tankstelle
Die Benzinpreise steigen und steigen: In der Schweiz zahlt man so viel wie nie zuvor in diesem Jahr fürs Tanken. (Symbolbild) - keystone

Die Rohölpreise sind zuletzt stark angestiegen. Ein Fass der Sorte Brent kostete am Mittwochmorgen zeitweise wieder über 100 US-Dollar (etwa 80,88 Franken).

Dieser Wert war letztmals im Juli erreicht worden.

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Kommentare

User #2137 (nicht angemeldet)

Haben wir uns doch alle geirrt, als wir dachten, man müsse überall nur rechte, antiwoke Spiessgesellen wählen, damit das Petrol schön billig wird 🤣🤣🤣🤣🤣🤣

User #2875 (nicht angemeldet)

Das verhalten kann man kaum ändern wenn man auf das Auto angewiesen ist, Wir haben jetzt ein E Auto bestellt und lösen uns von der Abhängigkeit, wir können daheim laden.

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