Swissgrid

    Bei Swissgrid drücken tiefere Tarife auf den Umsatz

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Swissgrid hat im ersten Halbjahr angesichts gesenkter Tarife weniger eingenommen und weniger verdient. Der nationale Übertragungsnetzbetreiber profitierte dank neuem Preismechanismus derweil bei der Ausgleichsenergie von tieferen Beschaffungskosten.

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    Swissgrid hat im ersten Halbjahr wegen gesenkten Tarifen weniger eingenommen und weniger verdient. - keystone

    Angesichts tieferer Tarife für das Geschäftsjahr 2026 ging der Umsatz im ersten Semester 2026 erwartungsgemäss zurück, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Dieser sank auf 513,8 Millionen Franken von 795,5 Millionen im Vorjahreszeitraum.

    Gleichzeitig senkte Swissgrid den Beschaffungsaufwand um 50 Prozent auf 150,1 Millionen. Einen wichtigen Beitrag dazu leistete ein Anfang des Jahres eingeführter neuer Preismechanismus für die Ausgleichsenergie. Dieser schaffe für die sogenannten Bilanzgruppen Anreize, aktiv zur Stabilisierung des Stromnetzes beizutragen. In den «Bilanzgruppen» sind die Verteilnetzbetreiber, Händler, Erzeuger, Lieferanten und Endverbraucher organisiert.

    Mit Regelenergie gleicht Swissgrid die Differenz zwischen Stromproduktion und -verbrauch aus. Durch den Mechanismus musste Swissgrid weniger Regelenergie einsetzen.

    Neben dem neuen Ausgleichsenergie-Preismechanismus trugen noch weitere Massnahmen zum tieferen Beschaffungsaufwand bei: Dazu gehören laut Swissgrid die gemeinsam mit der Branche verbesserten Prognosen für die PV-Produktion, der verstärkte Einsatz KI-gestützter Optimierungsverfahren für den Regelenergieeinsatz sowie eine günstigere Beschaffung von Regelleistung.

    Das Unternehmensergebnis ging damit im ersten Semester auf 37,8 Millionen Franken zurück nach 45 Millionen im Vorjahreszeitraum, wie es weiter hiess. Investiert hat Swissgrid 164,8 Millionen in die Modernisierung des Schweizer Übertragungsnetzes.

    Swissgrid ist Eigentümerin und Betreiberin des 6500 Kilometer langen Schweizer Höchstspannungsnetzes (220 bis 380 Kilovolt) zum Transport von Strom über weite Strecken.

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    Kommentare

    User #4657 (nicht angemeldet)

    Wie wärs, die Exporte höher zu verrechnen. 6 000 MWh netto bei abgeschalteten AKWs über Tage Richtung Süden. Der Export Sommer und Winter in dieselbe Richtung. Aha Grossbezüger erhalten ja Spezialtarife. Die Kleinbezüger kann man abzocken.

    User #397 (nicht angemeldet)

    Ohhhhhh die armen. Wo ist das Problem?! Ahhh die kleineren Boni💁‍♂️

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