Bayer legt grossen Vorrat an Chloroquin-Tabletten zum Einsatz gegen Corona an

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    Deutschland,

    Im Kampf gegen das Coronavirus setzt der deutsche Pharmakonzern Bayer auf sein bereits vor Jahrzehnten entwickeltes Malaria-Medikament Resochin: Der Konzern liess insgesamt 600.000 Tabletten, die den Wirkstoff Chloroquin enthalten, nach Deutschland liefern und dort sicher einlagern, wie die «Bild»-Zeitung am Samstag berichtete.

    Forschung am Coronavirus
    Forschung am Coronavirus - POOL/AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mehrere hunderttausend Tabletten in Deutschland eingelagert.

    Bayer produziere das Medikament nun «ausschliesslich fürs Gemeinwohl» und gebe es «in der Krise kostenlos an Regierungen weiter», sagte der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Baumann der Zeitung.

    Dem Sender n-tv sagte Baumann am Samstag: «Bestehende Medikamente sind die grösste Hoffnung.» Medikamente, die erst noch entwickelt werden müssten, würden nicht rechtzeitig und nicht in ausreichender Menge verfügbar sein.

    Resochin sei hingegen sofort verfügbar. «Und wir werden alles dafür tun, dieses Medikament in ausreichenden Mengen herzustellen, wenn es tatsächlich wirksam sein sollte», sagte Baumann in n-tv.

    Resochin ist der Bayer-Handelsname für den Wirkstoff Chloroquin. Das bereits in den 30er Jahren entwickelte Medikament zur Malariaprophylaxe ist schon seit einigen Wochen im Gespräch, nachdem Tests an Zellkulturen eine Hemmung der Vermehrung des neuartigen Coronavirus gezeigt hatten, der die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann.

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