Austrian Airlines

    AUA: Austrian Airlines verkleinert wegen Corona-Krise die Flotte

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    Österreich,

    Die zur Lufthansa-Gruppe gehörende Austrian Airlines (AUA) verkleinert wegen der Coronakrise ihre Flotte.

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    Die zur Lufthansa-Gruppe gehörende Austrian Airlines verkleinert wegen der Coronakrise ihre Flotte. Der Neustartplan sieht 2022 eine Flotte von rund 60 Flugzeugen vor. Derzeit sind es 80 Maschinen. (Archiv) - sda - KEYSTONE/EPA/CHRISTIAN BRUNA

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Austrian Airlines ist sehr stark von der Coronakrise betroffen.
    • Als Massnahme verkleinert die Fluglinie jetzt ihre Flotte.

    Die Austrian Airlines (AUA) plant eine Flottenverkleinerung. Der Neustartplan sieht 2022 eine Flotte von rund 60 Flugzeugen vor. Davon seien 9 Langstreckenmaschinen, teilte die österreichische Fluglinie am Dienstag mit.

    Derzeit zähle die Flotte rund 80 Flugzeuge. Die Anpassung solle stufenweise erfolgen.

    «Wir werden uns von den ältesten und kleinsten Flugzeugen trennen», erklärte Geschäftsleitungsmitglied Andreas Otto. Da vorwiegend kleinere Maschinen stillgelegt würden, entspreche das einer Kapazitätsreduktion von etwa einem Fünftel. Arbeitsplätze sollen möglichst viele erhalten bleiben. Gespräche mit den Betriebsräten seien bereits im Gange.

    AUA erwartet herbe Einbussen

    Im laufenden Jahr erwartet die Fluglinie herbe Einbussen. Die Nachfrage werde womöglich um bis zu 75 Prozent einbrechen. Bis Ende 2021 würden sich die Buchungen wieder etwas erholen. Aber wohl nur maximal 75 Prozent der Vorkrisen-Nachfrage erreichen, hiess es.

    Derzeit werde daran gearbeitet, die Fluglinie fit für die Zeit nach Corona zu machen. «Wir wollen unser Langstrecken-Drehkreuz erhalten. Auch wenn uns erst mal keine andere Wahl bleibt, als uns an den etwas kleineren Markt anzupassen».

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    Die Austrian-Airlines-Crew AUA winkt nach der Ankunft des vorerst letzten Rückholfluges aus Neuseeland neben dem Flugzeug auf dem Flughafen Wien-Schwechat. - dpa

    So sagte AUA-Chef Alexis von Hoensbroech. Zu Verhandlungen mit der Regierung über mögliche Finanzspritzen wollte sich ein Firmensprecher nicht äussern.

    Die AUA zählt in Österreich zu den am stärksten von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen. Mitte März wurde der Flugbetrieb eingestellt und für die rund 7000 Mitarbeiter die staatliche geförderte Kurzarbeit angemeldet. Medienberichten zufolge benötigt die AUA Staatshilfe von bis zu 800 Millionen Euro.

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