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    Apple beziffert erstmals Steuerzahlungen in Europa

    Keystone-SDA
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    Irland,

    Apple hat im Rahmen neuer Transparenzvorschriften der Europäischen Union erstmals offengelegt, wie viel Gewinn und Steuern der US-Konzern in den einzelnen Mitgliedstaaten verbucht. In der Gesamtbilanz für die EU sticht vor allem Irland hervor.

    Apple legt erstmals offen, wie viel Gewinn und Steuern in der Europäischen Union anfallen. (Archivbild)
    Apple legt erstmals offen, wie viel Gewinn und Steuern in der Europäischen Union anfallen. (Archivbild) - KEYSTONE/APA/APA/ROLAND SCHLAGER

    Dort wies Apple für das abgelaufene Geschäftsjahr tatsächlich gezahlte Steuern (Income tax paid) in Höhe von 17,08 Milliarden Dollar aus. Der Konzern begründet diese enorme Summe im Bericht explizit mit der Auflösung des Treuhandkontos infolge der Beihilfe-Entscheidung der EU-Kommission und des Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH).

    Apple hatte im September 2024 einen jahrelangen Rechtsstreit mit der EU-Kommission verloren. Hintergrund waren Steuervergünstigungen, die Apple in Irland lange gewährt worden waren. Die EU-Kommission hielt dieses Vorgehen für wettbewerbsverzerrend und forderte Apple auf, insgesamt 13 Milliarden Euro Steuern plus Zinsen zu zahlen.

    Gros der Steuerzahlungen in den USA und in Irland

    In dem aktuellen Steuerreport erklärte Apple, dass Körperschaftsteuern nach internationalem Standard dort anfallen, wo wesentliche Entwicklungs- und Unternehmensrisiken gesteuert werden – bei Apple primär in den USA sowie über die europäische Drehscheibe im irischen Cork, die Kundinnen und Kunden in über 120 Ländern betreut.

    Grosse multinationale Konzerne mit einem weltweiten Umsatz von mehr als 750 Millionen Euro sind nach einer EU-Richtlinie (Public CbCR) verpflichtet, ihre Ertragsteuerinformationen aufgeschlüsselt nach Ländern öffentlich zugänglich zu machen. Bislang mussten diese Daten nur vertraulich an Finanzbehörden übermittelt werden.

    Kommentare

    User #1054 (nicht angemeldet)

    Gut so, diese Millarden-Welt-Konzerne sollen die Steuern dort bezahlen, wo die Gewinne durch Verkauf getätigt werden. Dies sollte weltweit gelten, auch für die Schweizer Unternehmen.

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