Wer Steuern sparen will, zahlt in die dritte Säule ein. Nau erklärt, wann sich ein 3a-Konto lohnt. Und was bei der Wahl der Bank beachtet werden muss.
Schweizer Franken
Bis Ende Juni wurden 40 Millionen Franken vom Seco zurückgefordert. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Säule 3a-Konti haben im Schnitt einen Zins von 0,3 Prozent.
  • Angestellte können dieses Jahr höchstens 6768 Franken in die dritte Säule einzahlen.

«Eine Einzahlung in die Säule 3a lohnt sich, wenn Sie auf das Geld langfristig verzichten können», erklärt Benjamin Manz, Geschäftsführer vom Vergleichsportal moneyland.ch. Denn beziehen kann man das Geld erst bei der Pension. Es gibt einige Ausnahmen: Wer etwa auswandert, ein Haus kauft oder selbständig wird, kann vorzeitig auf das Geld aus der dritten Säule zugreifen. Allerdings können bei einer Kontoauflösung Gebühren anfallen.

Mehr Zins

Verglichen mit einem Sparkonto gibt es mehr Zins, wenn auch nur wenig. Im Schnitt liegt der Zinssatz im Moment bei 0,3 Prozent. Doch gibt es Unterschiede, wie der Vergleich von moneyland.ch zeigt. Immerhin: Wer will, kann die Bank nachträglich wechseln.

«Leider gibt es aber auch Banken, die eine Wechsel-Gebühr verlangen.» Alternativen sind die Vorsorgefonds-Lösungen. «Achten Sie vor allem auch auf die Fondsgebühren, die häufig leider immer noch hoch sind», so Manz.

Wie gesagt: Lukrativ ist der Abzug bei den Einkommenssteuern. «Hier kann man je nach Fall bis über 1000 Franken sparen», sagt Manz. Angestellte können höchstens 6768 Franken in die dritte Säule einzahlen. Wer selbständig ist, kann bis zu 20 Prozent des Einkommens in die Säule 3a stecken. Höchstens aber 33'840 Franken.

Ob Sie jetzt monatlich oder jährlich in die dritte Säule einzahlen, ist egal. Steuertechnisch macht das keinen Unterschied.

Über Geld spricht man nicht. Heute machen wir eine Ausnahme und nehmen die dritte Säule unter die Lupe. Denn Steuerexperten wiederholen immer: Wer weniger Steuern zahlen will, muss in die dritte Säule einzahlen.