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    Alpiq-Chefin: Füllstand der deutschen Gasspeicher besorgniserregend

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    Zürich,

    Der Energiekonzern Alpiq zeigt sich besorgt über den tiefen Füllstand der Gasspeicher in Deutschland. Der grösste Speicher liege noch nicht mal bei 20 Prozent, sagte Konzernchefin Antje Kanngiesser am Donnerstag an einer Telefonkonferenz zu den Halbjahreszahlen.

    Der Energiekonzern Alpiq zeigt sich besorgt über den tiefen Füllstand der Gasspeicher in Deutschland. Der grösste Speicher liege noch nicht mal bei 20 Prozent, sagte Konzernchefin An...
    Der Energiekonzern Alpiq zeigt sich besorgt über den tiefen Füllstand der Gasspeicher in Deutschland. Der grösste Speicher liege noch nicht mal bei 20 Prozent, sagte Konzernchefin An... - KEYSTONE/DPA/MOHSSEN ASSANIMOGHADDAM

    Insgesamt sind die deutschen Speicher derzeit nur zu rund 52 Prozent gefüllt. Dies ist viel tiefer als der Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre von 82 Prozent. Der grösste Speicher im niedersächsischen Rehden ist aktuell zu lediglich 8 Prozent gefüllt.

    Ein tiefer Füllstand bei den deutschen Speichern könne im Winter extrem preistreibend sein, falls es «einen Winter gibt, den man auch einen Winter nennen kann», sagte sie.

    Gleichzeitig habe sie keine Kristallkugel und wisse nicht, wann und ob es schneit, wann der Winter einsetze und mit welchen Temperaturen. Auch seien die Niederschläge nicht voraussehbar.

    Schweiz abhängig

    Die Schweiz ist abhängig von den Gasspeichern im Nachbarland, weil sie selbst keine kommerziell betriebenen Gasspeicher hat. In Deutschland stehen die grössten Speicher Europas, die rund 17 Prozent der gesamten Kapazität abdecken. Darauf folgen Italien, die Niederlande und Frankreich.

    Der Bund hatte vor einer Woche verschiedene Massnahmen für die Schweizer Gasversorgung im kommenden Winter kommuniziert – angesichts der tiefen Speicherstände in Europa, aber auch wegen der geopolitischen Unwägbarkeiten. Zentral ist dabei die Option auf Gas, die bei Bedarf aus der Transit-Pipeline von Frankreich nach Italien bezogen werden kann.

    Trump-Tweets setzen Energiehändlern zu

    Derweil leidet der Energiehandel unter einer erhöhten «willkürlichen» Volatilität, sagte Kanngiesser weiter. Im Vergleich zu 2025 habe die Volatilität zugenommen, und ein grosser Teil sei Nervosität, die durch Social Media ausgelöst werde. «Die Modelle, die wir fahren, können nicht den nächsten Tweet von einem Präsidenten vorhersagen.» Das spüre die gesamte Branche im Trading.

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    Kommentare

    User #3608 (nicht angemeldet)

    Wir können anstatt ein sauberes AKW wieder ein schmutziges Gas-Werk Bauen und nicht nutzen. *gggggggggg*

    User #2036 (nicht angemeldet)

    Ich habe die Scheune voll Holz.

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