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    ABB steigert Auftragseingang im ersten Quartal

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Trotz verbesserter Auftragslage konnte ABB den Umsatz im ersten Quartal 2022 aufgrund von Lieferengpässen nur leicht steigern.

    ABB legt im dritten Quartal um sechs Prozent zu.
    ABB legt im dritten Quartal um sechs Prozent zu. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im ersten Quartal 2022 profitierte ABB von einer hohen Nachfrage der Industrie.
    • Engpässe in den Lieferketten liessen den Umsatz jedoch nur moderat wachsen.

    ABB hat im ersten Quartal 2022 von einer anhaltend hohen Nachfrage aus den verschiedensten Industriesegmenten profitiert. Der Auftragseingang legte dabei kräftig zu, wogegen die Umsätze wegen der anhaltenden Engpässe in den Lieferketten moderater anzogen.

    Der Auftragseingang fiel mit 9,37 Milliarden US-Dollar um 21 Prozent höher aus als im Vorjahresquartal. Dies teilte der Hersteller von unter anderem Industrierobotern, Ladestationen für E-Autos oder Automationslösungen am Donnerstag mit.

    Rechnet man die Konsolidierungs- und die Währungseffekte heraus, ergab sich gar organisch ein Plus von 28 Prozent.

    ABB fehlten Komponenten wegen Lieferengpässen

    Etwas anders sieht die Situation beim Umsatz aus. Dieser lag mit 6,97 Milliarden US-Dollar nur knapp über dem Vorjahreswert. Gebremst wurden die Verkäufe vor allem durch Lieferengpässe bei Komponenten im Geschäftsbereich Robotik & Fertigungsautomation.

    Der operative Gewinn (EBITA) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent auf 997 Millionen Dollar. Die entsprechende Marge stieg um 0,5 Prozentpunkte auf 14,3 Prozent. Die höheren Volumen und Preiserhöhungen hätten die nachteiligen Folgen der Kosteninflation aufgefangen, heisst es. Der Reingewinn verbesserte sich gleichzeitig um 20 Prozent auf 604 Millionen US-Dollar.

    Die Erwartungen der Analysten hat ABB auf den Stufen Auftragseingang und Gewinn übertroffen. Der Umsatz lag dagegen etwas hinter den Erwartungen zurück.

    Für das zweite Quartal werden Marktaktivitäten weitgehend auf dem Niveau des Vorquartals in Aussicht gestellt.

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