Auch im zweiten Quartal des Jahres profitierte der Industriekonzern ABB aufgrund einer hohen Nachfrage. Aufgrund des Ukraine-Kriegs sanken die Einnahmen aber.
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ABB konnte in diesem Quartal von hoher Nachfrage profitieren. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Eine hohe Nachfrage räumte ABB guten Gewinn ein.
  • Der Industriekonzern hat in Russland sein Geschäft aufgegeben.
  • Das hat sich negativ auf den Verdienst des Konzerns ausgewirkt.

ABB hat auch im zweiten Quartal von einer hohen Nachfrage profitiert. Unter dem Strich verdiente der Industriekonzern unter anderem wegen der Aufgabe der Aktivitäten in Russland und wegen einer Sonderbelastung weniger.

Der Auftragseingang stieg um 10 Prozent auf 8,81 Milliarden US-Dollar. Das teilt der Hersteller von Industrierobotern, Ladestationen für E-Autos oder Automationslösungen am Donnerstag mit. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus gar bei 20 Prozent.

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ABB Konzernchef Björn Rosengren. - ABB

Etwas anders sieht die Situation beim Umsatz aus. Dieser lag mit 7,25 Milliarden um 3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Gebremst wurden die Verkäufe durch Lieferengpässe bei Komponenten.

ABB steigert Profitabilität erneut

Die Profitabilität wurde hingegen erneut gesteigert. Die operative Marge erhöhte sich um 0,5 Prozentpunkte auf 15,5 Prozent. Inflationseffekte wie gestiegene Input- und Frachtkosten konnten durch die starke Preisgestaltung und leicht höhere Volumen im operativen Geschäft kompensiert werden. Daraus ergab sich positiver Beitrag daraus.

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Das Logo des Konzerns ABB an einem Gebäude. - sda - KEYSTONE/MELANIE DUCHENE

Der Reingewinn ging dennoch um 50 Prozent auf 379 Millionen zurück. Das führt ABB etwa auf das geringere Ergebnis aus Geschäftstätigkeit zurück. Dieser Rückgang war insbesondere auf Belastungen in Höhe von insgesamt rund 250 Millionen US-Dollar zurückzuführen. Sie wurden durch den Ausstieg aus einem Altprojekt im Nichtkerngeschäft und die Entscheidung zum Ausstieg aus den Russland-Aktivitäten verursacht.

ABB erwartet für das dritte Quartal 2022 ein zweistelliges Wachstum des vergleichbaren Umsatzes. Ebenso eine Verbesserung der operativen EBITA-Marge gegenüber dem Vorquartal.

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