Wie jedes andere Gefühl wird auch das Gefühl der Unzufriedenheit durch unsere Gedanken ausgelöst und führt dazu, dass wir uns genervt und gereizt fühlen.
Frau in Kornfeld
Unzufriedenheit ist ein Gefühl, das durch unsere Gedanken kreiert wird. - Unsplash

Das Wichtigste in Kürze

  • Marina liebt und lebt Persönlichkeitsentwicklung.
  • Unzufriedenheit ist ein Gefühl, das sie von früher sehr gut kennt.
  • Heute erläutert sie drei mögliche Gründe für die Entstehung dieses Gefühls.

Unzufriedenheit ist ein unangenehmes Gefühl, das einem die Lebensfreude nehmen kann. Jedoch ist Unzufriedenheit auch ein Gefühl, das wir selbst in uns erschaffen.

Drei mögliche Gründe, warum Sie oft in diesem Gefühl festhängen und wie Sie wieder mehr Zufriedenheit erschaffen, lesen Sie hier:

Sie leben in der Vergangenheit

Sie sind mit Ihren Gedanken ständig in Situationen, die bereits passiert sind. Vielleicht stellen Sie sich die berühmten «Was wäre gewesen, wenn..?»-Fragen, die Sie aber überhaupt nicht weiterbringen.

Oder Sie spielen vergangene Szenarien immer wieder in Ihrem Kopf durch, ohne zu merken, dass das absolut nichts bringt.

Da unser Gehirn nicht unterscheiden kann, ob eine Situation gerade real passiert oder nur in unseren Erinnerungen, fühlen Sie sich jedes Mal wieder schlecht, wenn Sie nur daran denken.

Sie erleben und fühlen sozusagen diese vergangene Situation so, als würde sie erneut passieren.

Sie rekapitulieren ihre Vergangenheit

Sprich: Sie vergegenwärtigen Sie. Sie gehen also automatisch davon aus – aufgrund der Erfahrungen, die Sie in Ihrer Vergangenheit gemacht haben –, dass Ihre bevorstehenden Erfahrungen eine Kopie Ihrer vergangenen sind.

Heisst: Lief damals eine bestimmte Situation schief, so sind Sie der Überzeugung, dass sie diesmal auch wieder schiefläuft.

Frau sitzt vor Fenster
Oft denken wir zu oft über Dinge nach, die nicht mehr veränderbar sind. - Unsplash

Machen Sie sich bewusst, dass das nur in Ihrem Kopf passiert und Ihre vergangenen Erfahrungen nichts mit dem Jetzt zu tun haben.

Sie leben im Mangel

Unser Gehirn ist im Laufe der Jahre darauf hintrainiert worden, immer zuerst das Negative zu sehen, als sich über das Positive zu freuen.

So sind wir also immer darauf bedacht, an das zu denken, was wir (noch) nicht haben, als uns auf das zu freuen, was bereits alles da ist, oder was wir schon erreicht haben.

Dies katapultiert uns immer wieder in den Mangelmodus und löst Unzufriedenheit aus.

Sie wollen zufriedener und erfüllter sein?

Dann leben Sie mehr im JETZT, im gegenwärtigen Moment. Lassen Sie die Vergangenheit Vergangenheit sein und kreieren Sie Ihr Leben aus dem jetzigen Moment heraus.

Frau macht Faxen
Auch Zufriedenheit wird durch unsere Gedanken kreiert. Und was wir denken möchten, liegt allein in unserer Hand. - Unsplash

Sie haben die Möglichkeit, in jedem Moment neu zu entscheiden, wie Ihr Leben sein soll.

Richten Sie Ihren Fokus auf das, was bereits alles gut läuft und schön ist in Ihrem Leben. Trainieren Sie Ihren Geist darauf hin, zuerst das Positive in allem zu sehen.

Wichtig zu verinnerlichen ist: Ihr Gefühlszustand hat nichts mit den äusseren Umständen zu tun sondern immer damit, wie Sie auf das, was in Ihrem Leben passiert, reagieren.

Und diese Entscheidung liegt immer bei Ihnen selbst.

Marina Persano
Die Autorin Marina Persano - zVg

Die 31-jährige Journalistin und Expertin für Manifestation schreibt für Nau.ch und auf ihrem Instagram-Account @marina.persano darüber, wie wir mit der Macht unserer Gedanken unser bestes Leben erschaffen.

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