Zürcher Gemeinde stoppt Brian Keller, er darf nicht boxen

    Cheri Reinhardt
    Cheri Reinhardt

    Uster,

    Brian Keller will im zürcherischen Volketswil in den Ring. Doch die Gemeinde hat Sicherheitsbedenken und stoppt den Fight.

    Brian Keller
    Brian Keller will in Volketswil boxen, darf aber nicht. - keystone/instagram

    Das Wichtigste in Kürze

    • Brian Keller darf bei der «Fight Night» im zürcherischen Volketswil nicht kämpfen.
    • Die Gemeinde sieht ein Risiko für Gewalt und Störungen der Ordnung.

    Er will eigentlich nur boxen, kämpft aber jetzt meist mit Behörden und sich selbst. Brian Keller wollte Ende Februar bei einer «Fight Night» im zürcherischen Volketswil sein Profidebüt setzen.

    Doch nun stoppt die Gemeinde das Vorhaben. Sie empfiehlt dem Veranstalter, den Keller-Kampf aus dem Programm zu nehmen.

    Brian Keller
    So warb der Veranstalter mit Brian Keller - Instagram

    Die Gemeinde begründet das mit einer «sicherheitspolizeilichen Gesamtbeurteilung der Lage». Sie sieht ein erhöhtes Risiko für Gewalt oder Störungen der öffentlichen Ordnung.

    Der Organisator zieht nun die Reissleine, der Anlass soll stattfinden, aber ohne Keller.

    Volketswil warnt, Keller fliegt raus

    Die Behörden verweisen dabei auf frühere Vorfälle rund um Keller. Einen formellen Entscheid braucht es laut Gemeinde nicht, weil der Veranstalter nach dem Gespräch freiwillig verzichtete.

    00:00 / 00:00

    Brian Kellers erster Boxkampf: Er entscheidet die Sache im Nu für sich. - Instagram/@brian_nr1

    Gleichzeitig macht Volketswil gegenüber «ZO Online» klar, dass man gestützt auf die Polizeiverordnung keine Bewilligung erteilt hätte.

    Keller ist enttäuscht und fühlt sich ausgebremst

    Keller reagiert deutlich. «Ich finde es schade. Sie wollen nicht, dass ich auf einen guten Weg komme. Ich verstehe nicht, wieso man mich nicht unterstützt und mir Steine in den Weg legt», sagt er gegenüber «ZO Online».

    Einen Ersatzort hat er nicht. «Das ist zu kurzfristig. Ich hoffe, dass es an einem anderen Ort klappt. Es muss einfach», sagt so Keller.

    Würdest du einen Boxkampf mit Brian Keller anschauen?

    Und er erklärt, wie zäh sein Weg zurück in den Sport ist: «Schon bei meinem letzten Schweizer Kampf in Winterthur war es kompliziert. Auch wollen mich viele Boxklubs nicht als Mitglied, was es weiter erschwert.»

    Kein Streit, aber ein klares Ziel

    Trotz Frust will Keller keine nächste Eskalation. Auf die Frage, ob er gegen den Entscheid ankämpfen wolle, bleibt er knapp. «Nein. Ich will boxen, keine Probleme machen.»

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #2766 (nicht angemeldet)

    Ich bin froh, wenn ich ihm nie im Ausgang begegne...Ein falscher Blick, und dieser Kerli wird wütend......Nein, danke!

    User #4407 (nicht angemeldet)

    Nur zur allgemeinen Info, weil's so wichtig ist: Ich habe heute 14:00 volle Pulle Rock-Sound gehört im Auto und laut hörbar bei offenem Fenster mitgesungen.

    Weiterlesen

    brian
    209 Interaktionen
    Nach Freilassung
    a
    56 Interaktionen
    Kampf abgesagt
    brian keller
    57 Interaktionen
    Hand gebrochen

    MEHR AUS OBERLAND

    UHC Uster
    Uster
    Thun
    Unihockey
    Wetzikon ZH
    Wetzikon ZH
    Dübendorf ZH
    Dübendorf ZH