Zivilschutz

    Zivilschutz unterstützt Kantone im Kampf gegen die Pandemie

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Bundesrat setzt zur Bewältigung der Pandemie wieder Angehörige des Zivilschutzes ein. Diese sollen bis zum 31. März 2022 Hilfe leisten.

    Contact Tracing Coronavirus
    Die epidemiologische Situation beim Coronavirus verbessert sich, was zahlreiche Contact-Tracer überflüssig macht. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Bundesrat setzt den Zivilschutz zur Pandemie-Bewältigung ein.
    • Bis Ende März 2022 werden Zivildienstleistende unter anderem Kontakte nachverfolgen.
    • Das Kontingent ist auf maximal 100'000 Diensttage beschränkt.

    Der Bundesrat setzt zur Bewältigung der Pandemie wieder Angehörige des Zivilschutzes ein. Diese sollen bis zum 31. März 2022 die Kantone namentlich bei der Kontaktverfolgung und der Impfkampagne unterstützen. Vorgesehen ist ein Kontingent von maximal 100'000 Diensttagen.

    Drittes Aufgebot des Bundesrates

    Hintergrund des Entscheids ist die Zunahme der Corona-Neuansteckungen und der Hospitalisationen im Zusammenhang mit Covid-19. Dies teilt die Landesregierung am Freitag mit. Auch sei die Belegung der Intensivstationen in den vergangenen Wochen gestiegen.

    Zivilschutz
    Zivilschützer im Einsatz während der Corona-Pandemie. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

    Die Kantone verzeichneten deshalb wachsenden Unterstützungsbedarf und hätten bereits begonnen, wieder vermehrt auf Zivilschützer und Zivilschützerinnen zurückzugreifen, hiess es.

    Es handelt sich um das dritte Bundesratsaufgebot des Zivilschutzes seit Beginn der Pandemie. Das zweite war Ende Oktober beendet worden. Der Bund rechnet mit Kosten von maximal 2,75 Millionen Franken.

    Nachverfolgung möglicher Ansteckungen

    Wie und wo der Zivilschutz genau eingesetzt wird, entscheiden die Kantone. Es gelte das Subsidiaritätsprinzip, betonte der Bundesrat im Communiqué. Gedacht sei der Einsatz namentlich zur Überbrückung von Personalengpässen im Gesundheitswesen, bei den Auffrischimpfungen sowie bei der Nachverfolgung möglicher Ansteckungsketten.

    Grundsätzlich sollten diese Aufgaben jedoch mit Personal aus dem Gesundheitswesen oder Drittpersonen erfüllt werden.

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