Zahl unter epidemischem Schwellenwert

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Grippewelle hat dieses Jahr arg zugeschlagen. Ganze 15 Wochen hatte sie uns fest im Griff. Die Zahl der Verdachtsfälle lag vergangene Woche erstmals unter dem Epidemie-Schwellenwert.

    Grippe Adenoviren
    Seit Wochen wütet das Adenovirus in Grossbritannien – Tausende hat es ins Bett gelegt. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Grippefälle nehmen von Woche zu Woche wieder ab.
    • Letzte Woche sanken die Verdachtsfälle unter den Epidemie-Schwellenwert.

    15 Wochen hat die Grippewelle in diesem Winter gedauert, länger als in den beiden vorangegangenen Jahren. Nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) lag die Zahl der Verdachtsfälle vergangene Woche erstmals in diesem Jahr unter dem Epidemie-Schwellenwert.

    Höhepunkt Anfang und Ende Januar

    Begonnen hatte die Grippewelle in der zweitletzten Woche von 2017. Sie hatte zwei Höhepunkte erreicht, einen ersten in der ersten Januarhälfte und den zweiten – nach einem vorübergehenden Rückgang der Verdachtsfall-Zahlen – Ende Januar. Danach klang die Grippewelle nach und nach ab.

    Nicht alle abgegebenen Impfstoffe schützten in der Wintersaison vor allen Viren-Subtypen, die in der Schweiz zirkulierten. Vor B-Yamagata-Viren war nur geschützt, wer sich mit einen Vierfach-Impfstoff hatte impfen lassen. Beim Dreifach-Impfstoff war dies nicht der Fall.

    Grippefälle sanken unter Schwellenwert

    Vergangene Woche meldeten 103 Ärztinnen 6,5 Grippe-Verdachtsfälle auf 1000 Konsultationen, wie das BAG auf seiner Webseite mitteilt. Das entspricht 47 Fällen auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Schwellenwert, um von einer Epidemie zu sprechen, lag bei 68 Verdachtsfällen pro 100'000 Personen.

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