Im Januar ist die Zahl der Asylgesuche in der Schweiz gegenüber dem Vorjahresmonat stark gestiegen. Insgesamt wurden 1446 Anträge eingereicht.
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Das Staatssekretariat für Migration (SEM) bearbeitet Asylgesuche. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Januar wurden laut dem SEM 1446 Asylgesuche eingereicht.
  • Das sind 614 mehr als im Vorjahresmonat.
  • Die wichtigsten Herkunftsländer waren Afghanistan, die Türkei, Eritrea und Algerien.

Die Zahl der Asylgesuche ist im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat stark angestiegen. Insgesamt wurden 1446 Asylgesuche eingereicht, 614 mehr als im Vorjahresmonat. Gegenüber dem Dezember sank die Zahl hingegen um 7,4 Prozent.

Die wichtigsten Herkunftsländer waren Afghanistan mit 343 Gesuchen, die Türkei mit 234 Gesuchen sowie Eritrea mit 150 Gesuchen und Algerien mit 116 Gesuchen, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Montag mitteilte.

Das SEM erledigte im Januar insgesamt 1368 Asylgesuche. Es wurden 376 Nichteintretensentscheide gefällt, 467 Menschen erhielten Asyl und 288 wurden im Rahmen der erstinstanzlichen Erledigungen vorläufig aufgenommen. Die Zahl der erstinstanzlich hängigen Fälle nahm im Vergleich zum Vormonat um 112 auf 4550 zu.

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