Wohneigentum wird in der Schweiz immer teurer

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz steigen wohl auch 2022 weiter. Im vierten Quartal 2021 nahmen sie in allen Segmenten zu.

    Wohnraum
    Die Preise für Wohnraum steigen an. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Preise für Wohneigentum dürften in der Schweiz auch im Jahr 2021 steigen.
    • In allen Segmenten war 2021 ein Preisanstieg zu verzeichnen.
    • Nur eine Angebotserhöhung könnte diesen bremsen.

    Die Preise für Wohneigentum steigen in der Schweiz immer höher. Und ein Ende scheint nicht in Sicht. Im Vorjahr sind die Preise sowohl für Eigentumswohnungen als auch für Einfamilienhäuser über alle Segmente hinweg gestiegen.

    Im 4. Quartal 2021 seien Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorquartal um 1,2 Prozent teurer geworden. Das teilte das Immobilienberatungsunternehmen Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) am Mittwoch mit. Dabei seien die Preise im unteren Preissegment um 1,5, im mittleren Segment um 1,0 gestiegen; und im gehobenen Segment gab es einen Anstieg um 1,2 Prozent.

    Wachstumsrate im gehobenen Segment hoch

    Über das Gesamtjahr 2021 gesehen schwinge das gehobene Segment mit einem Plus von 6,9 Prozent oben aus. Dies, während das untere sowie mittlere Segment (+5,3% bzw. +3,7%) etwas tiefere Wachstumsraten verzeichneten.

    Noch deutlicher war der Preisanstieg bei Einfamilienhäusern, wo das untere Segment um 4,5 Prozent anstieg. Das mittlere Segment ist um 5,8 Prozent und das gehobene Segment gar um 7,5 Prozent teurer geworden.

    Wohnungseigentum
    Häuser und Wohnungen sind erneut teurer geworden. (Symbolbild). - keystone

    2021 stiegen die Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen des mittleren Segments in allen acht Grossregionen. Dabei war das Plus bei den Einfamilienhäusern in den Regionen Zürich (+7,9%) und Genfersee (+7,3%) am grössten. Dagegen war es in Basel (+2,3%) und im Mittelland (+3,6%) etwas weniger stark.

    Weiterer Preisanstieg erwartet

    2022 dürften die Preise für Eigentumswohnungen weiter steigen, falls sich die wirtschaftliche Erholung wie erwartet fortsetze. Und wenn die Pandemie einigermassen unter Kontrolle gehalten werden könne, schreibt FPRE weiter. Die Wachstumsraten dürften allerdings geringer sein als in den vergangenen Monaten.

    Bei Einfamilienhäusern hänge die Preisentwicklung auch von der Angebotsentwicklung ab. Sollte die Zahl der Angebote wieder auf den Stand von 2019 steigen, könnte dies den Preisanstieg im unteren Segment bremsen; allenfalls auch im gehobenen Segment.

    So wird Stefan Fahrländer von FPRE in der Mitteilung zitiert. Die Preise dürften sich laut FPRE im unteren und - ab 2023 - im gehobenen Segment stabilisieren. Im mittleren Segment dagegen weiter steigen.

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