Wehrbrücke Port wird nach Rechtsstreit verstärkt

    Keystone-SDA Regional
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    Nidau,

    Die Wehrbrücke in Port wird ab November verstärkt, damit sie zumindest wieder von Lastwagen bis 28 Tonnen genutzt werden kann. Das teilte die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion am Mittwoch mit.

    Wehrbrücke Nidau
    Die Wehrbrücke in Nidau. - Google Maps

    Das Tiefbauamt wird die Brücke demnach punktuell mit zusätzlichen Stahlträgern und -stützen verstärken. Die Arbeiten dauern bis Ende Jahr.

    Die Brücke befindet sich in schlechtem baulichen Zustand und ist seit Anfang April komplett für den Schwerverkehr gesperrt. Die Lastwagenchauffeure weichen über Nidau aus. Die definitive Sanierung beginnt erst Mitte 2020.

    Die Verstärkung macht es nun möglich, dass ab Anfang Jahr wenigstens Lastwagen bis 28 Tonnen die Brücke befahren können - auch während der definitiven Sanierung. Sobald diese abgeschlossen ist, sollen laut Kanton alle Fahrzeuge bis 40 Tonnen über die Brücke fahren können.

    Die Wehrbrücke zwischen Port und Brügg stammt aus den 1930-er Jahren. Im Zug der zweiten Juragewässerkorrektion baute der Kanton damals im Nidau-Büren-Kanal das Regulierwerk Port. Auf dem Wehr erstellte er eine Strasse, welche Brügg und Port verbindet.

    Als es darum ging, den Zustand der Brücke zu untersuchen, kam es zu einem Rechtsstreit. Der Kanton Bern stellte sich auf den Standpunkt, es handle sich um eine Gemeindestrasse.

    Das bernische Verwaltungsgericht entschied aber im Frühsommer, die Strasse sei als Kantonsstrasse einzustufen. Es gab damit den Gemeinden recht. Der Kanton Bern akzeptierte das Urteil und arbeitete nun das Sanierungskonzept aus.

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