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Bern,

Stadtpräsident verliest öffentlich Menschenrechtserklärung.

Archiv (Symbolbild)
Archiv (Symbolbild) - Der Bundesrat

Berns Stadtpräsident Alec von Graffenried wird am Abend des 10. Dezember auf dem Berner Bärenplatz öffentlich die UNO-Menschenrechtserklärung verlesen. Von Graffenried tut dies, weil sich an diesem Tag die Verabschiedung dieser Erklärung zum 70. Mal jährt.

Die Stadt Bern nimmt mit diesem Auftritt von Graffenrieds an einer internationalen Städteinitiative teil, wie die Präsidialdirektion der Stadt Bern am Mittwoch mitteilte. Die Vereinigung, welche den Impuls für diese Initiative gegeben hat, will damit an die Wichtigkeit der Menschenrechte erinnern.

Ausser Bern nehmen etwa auch Brüssel, Berlin, Madrid, Paris, Lissabon und London an der Städteinitiative teil.

Die Stadt Bern führt den Jubiläumsanlass zusammen mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des Bundes, Amnesty International Schweiz und dem Polit-Forum Bern durch. Alec von Graffenried verliest die Menschenrechtserklärung nicht allein, sondern zusammen mit Manon Schick, Geschäftsleiterin Amnesty International Schweiz, und DEZA-Vizedirektor Thomas Gass.

Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte enthält 30 Artikel zum Schutz der menschlichen Person, zu Verfahrensrechten, zu Freiheitsrechten und zu wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten.

Mit den internationalen Pakten der UNO von 1966 wurden die Menschenrechtskonventionen völkerrechtlich verbindlich. Die Schweiz ist den beiden Pakten 1992 beigetreten.

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