Das Berner Kantonsparlament ebnet Weg für Vertrauensarbeitszeit

    Keystone-SDA Regional
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    Bern,

    Im nächsten Jahr werden die Spielregeln für die obersten Kader festgelegt.

    Die Ombudsstelle verzeichnet einen Anstieg von 22 Prozent.
    Die Ombudsstelle verzeichnet einen Anstieg von 22 Prozent. (Symbolbild) - Der Bundesrat

    Die Einführung der Vertrauensarbeitszeit für die obersten Kader der bernischen Kantonsverwaltung rückt näher. Die Spielregeln werden aber erst nächstes Jahr festgelegt.

    Der Grosse Rat verabschiedete das revidierte Personalgesetz am Mittwoch in erster Lesung mit 101 Ja- gegen 31 Nein-Stimmen aus dem rot-grünen Lager. Wer alles Vertrauensarbeitszeit leisten soll, wird in der zweiten Lesung geklärt. Dann wird sich das Parlament auch mit dem Ausmass der Kompensation befassen müssen.

    Der Regierungsrat möchte die Vertrauensarbeitszeit nur für die Generalsekretäre und ihre Stellvertreter, die Amtsvorsteher und einige zusätzliche Stellen einführen. Die Mehrheit der Finanzkommission fordert, dass die Regelung für alle hoch gestellten Funktionen mit grosser Autonomie in der Arbeitsgestaltung gilt. Je nachdem sind 100 oder etwa 370 Kader betroffen.

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