Urner Rechnung schliesst positiv dank hohen Steuereinnahmen
Der Kanton Uri hat das Rechnungsjahr 2025 mit einem Überschuss von 13,6 Millionen Franken abgeschlossen. Das Ergebnis fällt damit deutlich besser aus als budgetiert.

Es liegt um 24,8 Millionen Franken über dem budgetierten Defizit von 11,2 Millionen Franken, wie der Urner Regierungsrat am Mittwoch mitteilte. Der Ertrag beläuft sich demnach auf 493,1 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte die Rechnung noch mit einem Minus von 11,8 Millionen Franken geschlossen.
Zum positiven Abschluss trugen laut der Mitteilung eine nicht budgetierte Ausschüttung der Schweizerischen Nationalbank und höhere Steuererträge bei. Letztere stiegen gegenüber dem Vorjahr um mehr als 13 Prozent, wobei teilweise einmalige Effekte dazu beitrugen. Insbesondere die Einnahmen aus den Steuern juristischer Personen, den Grundstückgewinnsteuern sowie den Erbschafts- und Schenkungssteuern seien hoch ausgefallen. Zudem sei der Aufwand nur moderat gewachsen.
Die Nettoverschuldung des Kantons nahm um 6,7 Millionen auf 140,2 Millionen Franken ab. Die Nettoinvestitionen beliefen sich auf 27,8 Millionen Franken und lagen damit unter dem Budget. Der Selbstfinanzierungsgrad erreichte 119,8 Prozent.
Der Regierungsrat wertete das Ergebnis als positiv, bezeichnete aber die grosse Abweichung vom Budget als unbefriedigend. Um künftige Schwankungen besser aufzufangen, will er dem Landrat noch in diesem Jahr Vorschläge für finanzpolitische Reserven unterbreiten. Das Spar- und Massnahmenpaket von 2024 bleibe zudem wichtig, um künftige Mehrausgaben tragen zu können.






