Unbegleiteter Güterverkehr soll über 2030 hinaus gefördert werden

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Bundesrat will den unbegleiteten kombinierten alpenquerenden Güterverkehr auch nach dem Jahr 2030 finanziell fördern. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Antwort der Landesregierung auf zwei Motionen in den eidgenössischen Räten hervor. Bisher ist diese Förderung bis zum Jahr 2030 befristet.

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    Der Bundesrat will den unbegleiteten kombinierten alpenquerenden Güterverkehr auch nach dem Jahr 2030 finanziell fördern. (Symbolbild) - keystone

    Die beiden Kommissionen für Verkehr und Fernmeldewesen des Stände- und des Nationalrats (KVF) fordern die Fortsetzung der Subventionierung mit dem Argument, Transportunternehmen bräuchten Planungssicherheit. Es gelte, den aktuellen Trend der Rückverlagerung von Gütertransporten durch die Alpen auf die Strassen zu brechen.

    Diese beiden Motionen beantragt der Bundesrat zur Annahme. Noch Mitte November sagte Verkehrsminister Albert Rösti bei der Präsentation des neuen Verlagerungsberichts des Bundes, der Bundesrat prüfe die Fortsetzung der Subventionen für den kombinierten Verkehr durch die Alpen über 2030 hinaus.

    Unter unbegleitetem kombiniertem Verkehr versteht man die Beförderung eines von seinem Fahrer nicht begleiteten Motorfahrzeugs mit einem anderen Verkehrsträger, zum Beispiel der Bahn. Es kann sich auch um einen Container handeln, der beispielsweise im Süden der Alpen zu einem Verladeterminal gebracht wird und dann die Alpen auf der Schiene durchquert.

    Seit der Annahme der Alpeninitiative durch das Schweizervolk im Jahr 1994 steht in der Verfassung, dass pro Jahr aus Gründen des Umweltschutzes höchstens 650'000 Lastwagen durch die Schweizer Alpen fahren dürfen. Doch ist diese Zahl immer wieder überschritten worden – 2024 waren es 960'000 Fahrten. Und der Anteil der Bahn am Güterverkehr durch die Alpen hat 2024 abgenommen.

    Kommentare

    User #6366 (nicht angemeldet)

    Beamte haben keine strafrechtliche folgen zu fürchten. Kassieren viel lohn für 0 Verantwortung

    User #4549 (nicht angemeldet)

    50 % der Güter gehören auf die Bahn und das innerhalb ganz Europa, nur leider bremst einmal mehr Deutschland alles, da regiert leider immer noch die Autolobby, kurze Strecken bis 300 km ist der Transport auf den Straßen okay, natürlich müsste die Infrastruktur massiv ausgebaut werden.

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