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    Ständerat stimmt gegen F-5-Tiger für Patrouille Suisse

    Maike Lindberg
    Maike Lindberg

    Obwalden,

    Der Ständerat lehnt den Weiterbetrieb der F-5-Tiger-Kampfjets für die Patrouille Suisse ab. Die Zukunft der beliebten Kunstflugstaffel steht nun auf der Kippe.

    patrouille suisse ständerat
    Der Ständerat hat sich deutlich gegen F-5-Tiger für die Patrouille Suisse ausgesprochen. - keystone

    Mit 25 zu 19 Stimmen hat der Ständerat die Motion von Werner Salzmann abgelehnt. Wie «Watson» berichtet, folgt die Mehrheit der Ansicht des Bundesrats, dass die F-5-Tiger seien veraltet und der Weiterbetrieb zu kostspielig.

    Salzmann hingegen argumentierte laut «Blick», der Betrieb einer minimalen Anzahl F-5-Tiger sei kein Luxus.

    Er sehe darin einen Beitrag zur Verteidigungsfähigkeit der Schweiz. Die Patrouille Suisse stärke zudem das Image des Landes.

    Patrouille-Suisse-Debatte im Ständerat

    Im Ständerat wurde das Thema zuletzt diskutiert. Die Befürworter der Motion betonten die symbolische Bedeutung der Patrouille Suisse. «Blick» zitiert Mitte-Ständerätin Heidi Z'graggen: «Die Patrouille Suisse ist ein Symbol für unser ganzes Land».

    FDP-Ständerat Hans Wicki fragte rhetorisch, ob man nicht etwas aufrechterhalten könne, das die Vorfahren aufgebaut haben.

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    F-5 Tiger Jets der Schweizer Kunstflugstaffel Patrouille Suisse in Emmen im Kanton Luzern, 2023. - keystone

    Pascal Broulis stellte die Zusatzkosten in den Kontext der angespannten Bundesfinanzen und auch Andrea Gmür-Schönenberger warnte vor Auswirkungen auf das Budget.

    Verteidigungsministerin Viola Amherd bezifferte die Kosten. Ein Weiterbetrieb von zwölf F-5-Tiger für die Patrouille Suisse würde rund 300 Millionen in zehn Jahren kosten. Dies überzeugte die Mehrheit des Ständerats, sich gegen diese Kosten auszusprechen.

    Zukunft der Patrouille Suisse

    Die Schweizer Armee setzt derzeit noch 18 F-5-Tiger ein. Diese sollen alle 2027 ausser Betrieb genommen werden.

    Die Zukunft der Patrouille Suisse bleibt ungewiss. Amherd betonte, dass die Patrouille Suisse wenn möglich weiterbestehen solle.

    Es werde der Einsatz von Propellerflugzeugen geprüft. Ein konkretes Konzept liege noch nicht vor.

    «Stgallen24» berichtet von einer möglichen Volksinitiative. Jacqueline Hofer, Zürcher SVP-Kantonsrätin und Mitglied des Patrouille-Suisse-Fanclubs, kündigt einen weiteren Rettungsversuch an.

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    Kommentare

    User #5162 (nicht angemeldet)

    Aber jedes Jahr x-Milliarden ins Ausland buttern, das ist dann ok?

    User #4340 (nicht angemeldet)

    Möchte wissen in % der Armeausgeben oder gesamt Steuereinnahmen in % Abstimmung Schweizer Volk option nicht wie beim F35 wurde das Schweizer Volk umgangen. Fraglich ein entscheid einer Person ich hätte ein schlechtes gewissen die Patrouille Suisse gehören zur Schweiz

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