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    Stadler liefert 18 Rettungstriebzüge an die ÖBB

    Keystone-SDA
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    Weinfelden,

    Stadler erhält Auftrag für 18 neuartige Lösch- und Rettungszüge von der ÖBB-Infrastruktur AG, die speziell für Notfälle im Eisenbahnnetz entwickelt wurden.

    Zug der Stadler Rail
    Ein Zug von Stadler Rail auf der Durchfahrt. - sda - Stadler Rail

    Stadler hat einen weiteren Auftrag aus Österreich erhalten. Der Ostschweizer Zugbauer liefert 18 neuartige Lösch- und Rettungstriebzüge an die ÖBB-Infrastruktur AG, wie er am Freitag mitteilte. Sie sollen an verschiedenen Tunnelportalen stationiert werden, wo sie bei Vorfällen von den lokalen Feuerwehren eingesetzt werden können.

    Wie Stadler weiter schreibt, kann der Elektro-Hybrid-Antrieb der neuen Züge sowohl per Oberleitung als auch von starken Traktionsbatterien oder Dieselgeneratoren betrieben werden. Damit sei ein «völlig neuartiges Lösch- und Rettungskonzept» möglich.

    Unter anderem könne sich der Zug in einem verrauchten Tunnel zum Brandherd durchkämpfen, Brände bekämpfen, Personen aus havarierten Zügen bergen oder solche Züge abschleppen und alles, was er mit sich führe, aus dem Gefahrengebiet in Sicherheit bringen. Im Notfall könnten in den drei durchgängig von vorne bis hinten begehbaren Waggons über 300 Menschen evakuiert werden.

    Vorstellung des ersten Spezialfahrzeugs

    Das erste der neuen Spezialfahrzeuge wurde laut Mitteilung am Freitag in St. Pölten erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Entwickelt und produziert werden die Züge an den Schweizer Standorten in Bussnang und St. Margrethen.

    Die Montagearbeiten begannen 2022, aktuell erfolgen Funktionstests und noch in diesem Jahr startet dann das Zulassungsverfahren, wie einem gleichentags von der ÖBB veröffentlichten Communiqué zu entnehmen ist.

    Laut diesem lässt sich die österreichische Bahnbetreiberin die Lieferung der 18 Fahrzeuge 230 Millionen Euro kosten. Der erste sogenannte «Servicejet» werde für die Inbetriebnahme der Koralmbahn mit dem Herzstück des 33 Kilometer langen Koralmtunnels erstmalig eingesetzt. Sukzessive soll er dann im gesamten Netz der ÖBB-Infrastruktur stationiert werden.

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    Kommentare

    User #3421 (nicht angemeldet)

    An Nau. Bitte ein Richtiges Bild Veröffentlichen, und nicht das Bild für den zukünftigen Railjet

    User #5035 (nicht angemeldet)

    Die Schweiz hat keine solchen Züge. Dort ist das Leben und/oder die Gesundheit der Bahnreisenden egal.

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