Staatsanwaltschaft bestätigt Verhaftung nach Brand in Thusis GR
Nach dem Brand von Thusis GR sitzt eine Person in Untersuchungshaft. Der Vorwurf: mehrfache fahrlässige Tötung und Körperverletzung.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Brand in Thusis GR forderte am 21. August vier Menschenleben. Nun sitzt eine Person in Untersuchungshaft.
- Die Ermittler können zur Brandursache noch keine Angaben machen.
- Bei den Opfern handelt es sich um drei Ausländer und eine Portugiesin.
Das Zwangsmassnahmengericht Graubünden hat gegen eine Person wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung und mehrfacher fahrlässiger Körperverletzung Untersuchungshaft im Brandfall Thusis angeordnet. Beim Brand am 21. August kamen vier Menschen ums Leben.
Die Untersuchungshaft wurde am 26. August angeordnet. Die Staatsanwaltschaft Graubünden bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA damit am Montag eine entsprechende Berichterstattung des italienischsprachigen Radios und Fernsehens RSI.
Ob es sich beim Brand in Thusis um Brandstiftung gehandelt hatte, kann die Staatsanwaltschaft noch nicht beantworten. «Die Ermittlungen haben erst begonnen und werden aufgrund ihrer Komplexität einige Zeit in Anspruch nehmen. Zur Brandursache können deshalb aufgrund des bisherigen Ermittlungsstands derzeit keine Angaben gemacht werden.»
Die Staatsanwaltschaft bestätigt auch die RSI-Angaben zu den Opfern. Demnach kamen beim Brand eine 32-jährige Portugiesin, ein 35-jähriger und ein 44-jähriger Rumäne und ein 57-jähriger Bulgare ums Leben.







