Sommerhalbjahr bescherte SAC-Hütten 2019 einen Rekord

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Berghütten des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) haben das zweitbeste Jahr ihrer Geschichte hinter sich. 2019 wurden 355'268 Übernachtungen verzeichnet.

    SAC Coronavirus Ferien
    Wer seine Ferien lieber nicht in einem Hotel verbringen möchte, bieten die SAC-Hütten eine preiswerte Alternative. - sda - SAC/Bürgi Schärer

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die SAC-Berghütten haben das zweitbeste Jahr ihrer Geschichte hinter sich.
    • Die 153 Hütten verzeichneten vergangenes Jahr 355'268 Übernachtungen.

    Die Berghütten des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) haben gemessen an den Übernachtungszahlen das zweitbeste Jahr in ihrer über 150-jährigen Geschichte hinter sich. Die 153 Hütten verzeichneten im letzten Jahr 355'268 Übernachtungen. Das sind 3,6 Prozent mehr als im 2018.

    Vier Fünftel der Übernachtungen wurden von Mai bis Oktober registriert, teilte der SAC am Dienstag mit. Es habe sich um die beste Sommersaison aller Zeiten gehandelt.

    SAC hütte
    Die Moiry-Hütte (Cabane de Moiry) liegt im Kanton Wallis auf 2825 Metern über Meer. - Keystone

    Das Rekordjahresergebnis von 2009 wurde den Angaben zufolge nur gerade um 3'800 Übernachtungen verfehlt. Überdurchschnittlich zulegen konnten demnach vor allem die Hütten in der Zentralschweiz und diejenigen im Tessin. Sie zählten beide gut 11 Prozent mehr Gäste. Die meistbesuchte Hütte war die Lämmerernhütte im Berner Oberland mit 7810 Übernachtungsgästen.

    Erfreuliches Ergebnis dank schönem Wetter

    Zum erfreulichen Ergebnis beigetragen habe erneut das mehrheitlich schöne und zum Teil sehr heisse Wetter. Das habe sich bis weit in den Herbst hineingezogen, schreibt der SAC. Zwei längere Hitzewellen Ende Juni und Ende Juli hätten die Restschnee- und Firnschneefelder rasch schmelzen lassen. Zudem hätten sie auch zahlreiche Flachlandbewohner in kühlere Höhen gelockt.

    SAC Gelmerhütte
    Menschen sehen sich vor der Gelmerhütte in der Berner Grimselregion den Sonnenuntergang an. - keystone

    Auch umsatzmässig zahlte sich das Top-Jahr für die Hütten aus. Die Übernachtungsgäste sowie zusätzliche mehrere Hunderttausend Tagesgäste liessen sich das Erlebnis rund 32,5 Millionen Franken kosten. Dem Fonds für den Unterhalt und die Erneuerung der Infrastruktur fliessen 1,9 Millionen Franken zu.

    Der Trend zu Berg- und Alpinwanderungen mache Rückgänge in den Hütten als Ausgangspunkte für klassische Hoch- und Klettertouren mehr als wett. Das schreibt der SAC weiter. Die Hochtouren würden infolge der Klimaänderung zusehends anspruchsvoller.

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