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    So erlebten Ostschweizer SRF-Auswanderer Hurrikan «Milton»

    Katharina Lehmann
    Katharina Lehmann

    Werdenberg,

    Seit der Auswanderung in die USA wurde Familie Tscharner mit zwei Hurrikans konfrontiert. Die Ostschweizer zeigen während «Milton» viel Solidarität.

    Familie Tscharner
    Familie erzählt: So erlebten Ostschweizer SRF-Auswanderer Hurrikan «Milton». - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Familie Tscharner aus der Ostschweiz hat ihren Traum vom Leben in Florida umgesetzt.
    • Bereits zwei Hurrikans musste die Auswandererfamilie seitdem miterleben.
    • Während «Milton» haben die Tscharners 15 Schweizer bei sich zu Hause aufgenommen.

    Familie Tscharner aus Gams SG hat vor zwei Jahren den Sprung gewagt und ist nach Florida ausgewandert. In der SRF-Auswandererserie «Auf und davon» konnte das Schweizer TV-Publikum die Ostschweizer Familie Anfang Jahr begleiten.

    Seither wurden die Tscharners gleich mit zwei Hurrikans konfrontiert. Ende September bedrohte Hurrikan «Helene» ihren Wohnort in Sopchoppy, Nordflorida.

    Deshalb fuhren sie mit ihrem Auto ein paar Stunden nördlich Richtung Alabama. Dort konnte sich die Familie laut dem «St. Galler Tagblatt» in Sicherheit bringen. Kurz vor dem Landgang wendete sich der Sturm glücklicherweise etwas ab. Ihre Häuser blieben ohne Schäden.

    Solidarität der Auswanderer-Gemeinschaft

    Doch der Frieden hielt nicht lange und nun fegte der Jahrhundert-Hurrikan «Milton» über Florida hinweg. Trotz einer Entfernung von rund 400 Kilometern zum Sturmzentrum lebten die Tscharners in Alarmbereitschaft.

    Die Auswandererfamilie zeigte Solidarität, indem sie 15 befreundeten Schweizern aus anderen Teilen Floridas in ihrem Haus ein sicheres Dach über dem Kopf anbot.

    Melanie Tscharner erklärt im «St. Galler Tagblatt», dass es nicht leicht ist, an Informationen über die aktuelle Situation zu kommen, da der Strom in den betroffenen Gebieten ausgefallen ist.

    «Unsere Freunde wissen noch nicht, ob ihre Häuser noch stehen», so Melanie Tscharner. Man werde nun eine gemeinsame Krisensitzung abhalten und schauen, wie es weitergehe.

    Grundsätzlich würden Naturgewalten in Florida einfach akzeptiert werden, weil sie schlicht dazugehören.

    Träumst du vom Auswandern?

    Dazu sei die Solidarität in den USA riesig. «Die Amerikaner sind eher gewohnt, dass etwas nicht so beständig ist. Und sie sind voller Liebe und Empathie tatkräftig für andere da, wenn es Hilfe braucht», erklärt Melanie Tscharner im «St. Galler Tagblatt» weiter.

    Von dieser Hilfsbereitschaft könne sich so manch ein Europäer noch eine Scheibe abschneiden.

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    Kommentare

    User #6186 (nicht angemeldet)

    Easy, jeder passt sich an und länger als 100 jahre sind wir auch nicht hier....

    User #2453 (nicht angemeldet)

    Die starken Winde der Hurrikanes werden sicher von den Bergen abgefangen, der Regen allerdings kann verheerend sein, denn bei 200 bis 300 liter/Quadratmeter, werden die Täler schon voll werden, wenn das Wasser von Bergen herabströmt. Aber die Berge bleiben stehen - da ist sicher, auch wenn sie nur noch aus dem Wasser herausschauen,.

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