Sitten: Sieben Verdächtige nach Einbruch in Waffengeschäft gefasst
Nach dem Einbruch in ein Waffengeschäft in Sitten hat die Polizei sieben Franzosen im Alter von 16 bis 31 Jahren festgenommen. Die mutmasslichen Täter brachen in der Nacht auf Samstag die Türe auf, machten Beute und flüchteten mit einem in Frankreich gemeldeten Auto.

Die Kantonspolizei Wallis sei kurz vor Mitternacht über den Einbruch in der Walliser Kantonshauptstadt informiert worden, teilte sie am Samstag mit. Die Täter hätten die Haupttür aufgebrochen, bevor sie nicht näher beschriebene Beute machten und mit dem Auto flüchteten.
Die umgehend eingeleitete, grossangelegte Fahndung war erfolgreich, wie die Kantonspolizei weiter mitteilte. Die mutmasslichen Täter wurden demnach kurz nach der Tat ausfindig gemacht, setzten jedoch ihre Flucht in Richtung Unterwallis fort, wo sie eine Polizeisperre durchbrachen.
Anschliessend liessen sie ihr Fahrzeug laut der Polizei auf dem Gebiet der Walliser Gemeinde Vérossaz zurück. Zwei Insassen konnten rasch festgenommen werden. Die drei anderen setzten ihre Flucht zu Fuss fort, wurden jedoch kurz darauf zusammen mit zwei Komplizen ebenfalls festgenommen.
Für die Fahndung wurden laut der Polizei auch Drohnen und ein Super-Puma-Helikopter der Schweizer Armee mit Nachtsicht- und Wärmebildsystem eingesetzt. Der Einsatz konzentrierte sich auf die Region Saint-Maurice, hiess es weiter. Beteiligt waren auch die Kantonspolizei Waadt, die Stadtpolizeien Monthey und Martigny sowie weitere Einheiten, darunter das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) sowie Hundestaffeln.
Bei den sieben festgenommenen mutmasslichen Tätern handelt es sich laut der Polizei um französische Staatsangehörige im Alter von 16 bis 31 Jahren. Nach Abschluss ihrer Vernehmung werden alle sieben Verdächtigen in Untersuchungshaft genommen, wie es weiter hiess.
Die Staatsanwaltschaft sowie das Jugendgericht des Kantons Wallis haben ein Verfahren eingeleitet. Weder das Jugendgericht noch die zuständige Staatsanwaltschaft würden weitere Informationen zum aktuellen Stand der Ermittlungen bekannt geben, so die Polizei.






