Simonetta Sommaruga

    Simonetta Sommaruga spricht mit Conte über Lage der Skistationen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat mit Italiens Präsident über die Lage der Skistationen telefoniert. Es werde nach Lösungen gesucht, heisst es.

    giuseppe conte Alain Berset
    Der italienische Premierminister Giuseppe Conte droht der Schweiz im Skisaison-Streit mit der Quarantäne-Liste. - Filippo Attili/Italian government/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Simonetta Sommaruga hat mit dem italienischen Präsidenten Giuseppe Conte telefoniert.
    • Dabei sei es um die Situation der Skigebiete während der zweiten Corona-Welle gegangen.
    • Der Dialog und die Suche nach Lösungen würden weitergeführt, teilte Sommaruga mit.

    Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat mit dem italienischen Präsidenten Giuseppe Conte telefonisch über die Situation der Skigebiete während der zweiten Corona-Pandemie-Welle gesprochen.

    Das schrieb Sommaruga am Sonntag auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Mehr über den Inhalt des Gesprächs war auf Anfrage bei ihrem Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) vorerst nicht in Erfahrung zu bringen.

    Zuvor hatte der italienische Gesundheitsrats-Präsident Franco Locatelli die Entscheidung der Schweiz, die Skigebiete offen zu halten, enttäuschend genannt. Er und andere Wissenschaftler beraten das Gesundheitsministerium und erstellen die Corona-Lageberichte.

    Locatelli sagte der Zeitung «La Stampa», er hoffe auf geschlossene Skigebiete bis Ende Jahr. Ansonsten fordere eine Quarantäne für Reiserückkehrer aus dem Ausland.

    Skisaison-Streit spaltet Europa

    Seit Tagen streiten die Alpenländer in Europa über eine Schliessung der Wintersportbetriebe, um einer erneuten Ausbreitung des Coronavirus etwa durch Touristen vorzubeugen.

    Während sich Deutschland und Italien für eine Öffnung erst nach Neujahr stark machen, wollen die Schweiz und auch Österreich ihre Skigebiete gar nicht schliessen.

    Coronavirus Skigebiet
    Weniger Schnee bedeutet nämlich weniger geöffnete Skigebiete – und dass sich Saison-Abos für Eltern kaum noch lohnen würden. (Symbolbild) - keystone

    Seilbahnen-Präsident Hans Wicki hatte am Samstag betont, dass es seiner Ansicht nach kein vernünftiges und nachvollziehbares Argument für eine Schliessung aller Skigebiete gebe.

    In der Schweiz seien gewisse Skigebiete seit zwei Monaten offen, keines davon habe sich zu einem Hotspot für Virus-Ansteckungen entwickelt, sagte Wicki in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF.

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