Silvia Schenker zum Wicky-Knall: «Eine Kopflose Panikreaktion»

Sie ist begeistert von der Politik (SP-Nationalrätin) und begeistert vom Fussball (FC Basel). Das Ende der Ära Wicky kann sie nicht verstehen.

SP-Nationalrätin Silvia Schenker im Bundeshaus in Bern.
SP-Nationalrätin Silvia Schenker im Bundeshaus in Bern. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Silvia Schenker findet die Entlassung von Raphael Wicky schlecht.
  • Die SP-Nationalrätin erklärt, wie sie es gemacht hätte.

Nicht nur Politik ist für die Basler SP-Nationalrätin Silvia Schenker eine Herzblut-Angelegenheit, sondern auch der FC Basel. Spielt er schlecht, leidet sie mit. Entlässt FCB-Präsident Bernhard Burgener (in Schenkers Augen ungerechtfertigt) einen Trainer wie Raphael Wicky, dann meldet sich die Sozialarbeiterin auch gerne zu Wort.

Auf Twitter gab sie ihre Abneigung gegen den FCB-Präsidenten kund. Nau hat nachgefragt. «Was im Moment geschieht, wirkt wie eine kopflose Panikreaktion», sagt Schenker. Sie nehme Burgener nicht als Führungsperson wahr.

Burgener nicht geeignet für Funktion

Die Politikerin kritisiert auch, dass Burgener einerseits einen grossen Umbau im Kader zugelassen hatte, gleichzeitig aber auch gute Resultate sehen will. «Dass er ein gewiefter Manager ist, heisst noch nicht, dass er der geeignete ist für diese Funktion», führt Schenker aus.

Wäre die Nationalrätin selber am Steuer beim FCB, dann hätte sie Wicky noch eine Chance gegeben und den Ball flachgehalten. «Weitermachen und auf ihn hören», wäre Schenkers Strategie gewesen. Dennoch, an ihrer Begeisterung für Rot-Blau ändert auch das Debakel um den Ex-Trainer Wicky nichts – sie bleibt ihrem Club treu.

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