Schweizer Wirtschaft wächst im zweiten Quartal kaum noch

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    Bern,

    Die Konjunktur in der Schweiz ist nach einem starken Start ins Jahr deutlich abgeflaut. Im zweiten Quartal stieg das BIP nur noch um 0,1 Prozent.

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    Der Schweizer Franken fiel nach dem EZB-Zinsentscheid auf 0,9445 zum Euro. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schweizer Wirtschaft wächst im zweiten Quartal kaum noch.
    • Das Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg auf bereinigter Basis zum Vorquartal um 0,1 Prozent.
    • Im ersten Quartal war das Schweizer BIP noch um 0,8 Prozent in die Höhe geschnellt.

    In der Schweiz ist die Konjunktur nach einem starken Start ins Jahr deutlich abgeflaut. Im zweiten Quartal stieg das Bruttoinlandprodukt (BIP) auf bereinigter Basis zum Vorquartal nur noch um 0,1 Prozent, wie die am Freitag publizierte Erstschätzung des Staatssekretariates für Wirtschaft (SECO) zeigt.

    Eine negative Entwicklung der Industrie wurde im zweiten Jahresviertel von einem Wachstum des Dienstleistungssektors kompensiert. Dies berichtete das SECO in ihrer Kurzmitteilung weiter.

    Im Rahmen der Erwartungen

    Im ersten Quartal war das Schweizer BIP noch um 0,8 Prozent in die Höhe geschnellt. Damals wurden wegen der Unsicherheit bezüglich der US-Zollpolitik im Vorfeld des «Liberation Day» von Anfang April mehr Güter von der Schweiz in die USA exportiert. Besonders die Pharmaexporte legten im März mit der Sorge vor hohen US-Zöllen stark zu.

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    Im ersten Quartal stieg das BIP noch um 0,8 Prozent. - keystone

    Die Schweizer Wirtschaft hat sich damit im Rahmen der Erwartungen entwickelt, allerdings herrschte im Vorfeld unter Ökonomen wenig Einigkeit. Die Voraussagen von den von der Nachrichtenagentur AWP befragten Experten reichten von einem Rückgang des BIP um 0,3 Prozent bis hin zu einem Wachstum von 0,3 Prozent.

    Die aktuellen Daten basieren auf einer Schnellschätzung des SECO. Noch unvollständig verfügbare Grunddaten werden dabei mit prognostizierten Werten ergänzt. Die später verfügbaren vollständigen und aktualisierten Daten könnten das Ergebnis noch verändern.

    Die offizielle Schätzung zum zweiten Quartal publiziert das SECO am 28. August.

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    Kommentare

    User #1392 (nicht angemeldet)

    Kein Wunder wenn ihr alles Sanktioniert ! Und dann noch die Zölle!

    User #3061 (nicht angemeldet)

    Europa ist längst am Abgrund. In Deutschland gibt's nicht mehr was suchen. Inflation ohne Ende. Das wird auch Schweizer treten.

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