Am grössten nordamerikanischen Dokumentarfilmfestival Hot Docs in Toronto gewinnt der Schweizer Dokumentarfilm «Ostrov - Lost Island» den internationalen Wettbewerb und wird damit automatisch zum Rennen um einen Oscar 2022 zugelassen, wie die Produktionsfirma Doklab mitteilte.
Ein Mitarbeiter eines Filmteams hält eine Filmklappe. Foto: Tobias Hase/dpa
Ein Mitarbeiter eines Filmteams hält eine Filmklappe. Foto: Tobias Hase/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • In dem Dokumentarfilm geht es um eine Gemeinschaft von Fischern auf der Insel Ostrov im Kaspischen Meer.

Nach dem Auseinanderbrechen der Sowjetunion sind die Fischer auf sich allein gestellt und gezwungen, illegal auf Fischfang zu gehen. Die Geschichte setzt Hoffnung, Träume und Liebe gegen das harte Leben auf der Insel; einige der Bewohner hoffen auf Putin, während andere nur das Ziel haben, der Insel zu entkommen.

Für den Kino-Dokumentarfilm «Ostrov» haben die russische Reporterin und Moderatorin Svetlana Rodina sowie der Kameramann Laurent Stoop. erstmals zusammengearbeitet. Produziert wurde der Film von der Berner Produktionsfirma Doklab in Koproduktion mit SRF Schweizer Radio und Fernsehen; gefördert wurde er unter anderem von Bundesamt für Kultur. Dotiert ist der erste Platz im internationalen Wettbewerb bei «Hot Docs» in Toronto mit 10'000 Dollar.

«Ostrov» sei eine «wahrlich kraftvolle cinematographische Erfahrung, die das Alltagsleben von Menschen in Russland zeigt, begründete die Jury mit Sheila Nevins von MTV Networks, dem japanischen Filmemacher Kazuhiro Soda und Oscar Academy Mitglied Toni Kamau ihren Entscheid.

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