SBB

    SBB warnen vor Öffnung des Schienennetzes für das Ausland

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Die SBB warnen vor der Öffnung des Schweizer Schienennetzes. Sie müsste das Angebot reduzieren, es würde schlechter und teurer.

    Die SBB haben vor der in Bezug auf das EU-Rahmenabkommen kolportierten Öffnung der ÖV-Schweiz für ausländische Gesellschaften gewarnt. Das SBB-Angebot könne dadurch schlechter und teurer werden, sagte Verwaltungsratspräsidentin Monika Ribar. (Archivbild)
    Die SBB haben vor der in Bezug auf das EU-Rahmenabkommen kolportierten Öffnung der ÖV-Schweiz für ausländische Gesellschaften gewarnt. Das SBB-Angebot könne dadurch schlechter und teurer werden, sagte Verwaltungsratspräsidentin Monika Ribar. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die SBB warnen vor den Folgen einer Öffnung des Schweizer Schienennetzes.
    • Das Angebot der Bundesbahnen würde schlechter und teurer.
    • Aktuell werde versucht, die Auslastung der Züge zu verbessern.

    Die SBB haben vor der in Bezug auf das EU-Rahmenabkommen kolportierten Öffnung der ÖV-Schweiz für ausländische Gesellschaften gewarnt. Das SBB-Angebot könne dadurch schlechter und teurer werden, sagte Verwaltungsratspräsidentin Monika Ribar.

    «Nach meiner heutigen Einschätzung müssten die SBB ihr Angebot reduzieren. Ich kann Ihnen aber heute schon sagen, dass wir die Kosten nicht im selben Umfang senken könnten», so Ribar im Interview mit der «SonntagsZeitung».

    SBB
    Die SBB wollen die Auslastung der Züge verbessern. - keystone

    Die SBB seien generell darum besorgt, die Züge besser zu füllen. «Vor der Pandemie betrug die durchschnittliche Auslastung 30 Prozent. Da haben wir sicher Luft nach oben», so Ribar.

    Am Wochenende liege etwa noch einiges drin, etwa direktere Destinationenzüge wie jene im Winter zu den Wintersportorten. «Wir überlegen uns auch, ob ein Taktfahrplan an den Wochenenden wirklich nötig ist.» Eine Konzessionsänderung habe die SBB aber noch nicht beantragt.

    Die von der SBB angedachten Nachtzugdestinationen Barcelona und Rom sind laut SBB-Verwaltungsratspräsidentin weiterhin auf Eis gelegt. «Zuerst [...] müssen wir schauen, ob ein Finanzierungsmechanismus zur Deckung des Fehlbetrags möglich ist.»

    Die grössten Marktchancen im internationalen Personenverkehr sähen die SBB in schnellen Tagesverbindungen in die wichtigsten Städte und Umsteigebahnhöfe der Nachbarländer, sagte Ribar.

    Kommentare

    Weiterlesen

    SBB
    25 Interaktionen
    Höher im Topkader
    Coronavirus
    37 Interaktionen
    «Wie vor Corona»
    Nachtzug SBB
    15 Interaktionen
    Wegen Flugscham?

    MEHR SBB

    8 Interaktionen
    Bern
    Kanton Basel-Landschaft
    2 Interaktionen
    Kanton Basel-Landschaft
    2 Interaktionen
    Für 340 Millionen
    sbb
    182 Interaktionen
    «Nicht einsteigen»

    MEHR AUS STADT BERN

    Die 27-jährige Flügelstürmerin Josephine Afua Kyerewaa Bonsu. - Daniel Zaugg
    2 Interaktionen
    Neu bei YB
    Kuratorin Kathleen Bühler.
    Kunstmuseum Bern
    Fribourg-Gottéron SC Bern
    2 Interaktionen
    National League
    26 Interaktionen
    «Wichtige Entlastung»