Sandoz hat erstmals als eigenständiges Unternehmen seine Umsatzzahlen offengelegt. So wuchs der Umsatz in den ersten drei Quartalen um fünf Prozent.
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Die frühere Novartis-Tochtergesellschaft Sandoz. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/DPA-Zentralbild/SEBASTIAN KAHNERT

Sandoz hat erstmals als eigenständiges Unternehmen Zahlen vorgelegt. Die frühere Generika-Tochter des Pharmakonzerns Novartis wächst mit den lukrativen Biosimilars schneller als mit «normalen» Generika.

Der Umsatz des Konzerns kletterte in der Periode von Januar bis September um 5 Prozent auf 7,10 Milliarden US-Dollar, teilte Sandoz am Dienstag mit.

Novartis hatte den Hersteller von Nachahmer-Medikamenten am 4. Oktober mit einer eigenen Kotierung an der Schweizer Börse «in die Freiheit» entlassen.

Fokus auf Biosimilars und komplexe Generika

Mit Generika setzte Sandoz 5,51 Milliarden Dollar um, das sind 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die kleinere Biosimilar-Sparte legte um 10 Prozent auf 1,59 Milliarden zu. Sandoz will sich erklärtermassen zunehmend auf hochwertige Biosimilars und komplexe Generika verlagern, um der Profitabilität auf die Beine zu helfen.

Die Basler bekräftigen ihre Guidance für das laufende Jahr: Der Nettoumsatz soll im mittleren einstelligen Bereich wachsen. Die sogenannte Kern-EBITDA-Marge wird jedoch auf 18 bis 19 Prozent sinken, nach 21,2 Prozent in 2022.

Sandoz erklärte das zu früheren Gelegenheiten mit der Teuerung und Investitionen in den Aufbau von Sandoz als eigenständiges Unternehmen. Die Aktionäre von Sandoz sollen für 2023 nach Angaben des Unternehmens eine Dividende von 20 bis 30 Prozent des Kern-Reingewinns erhalten, hiess es weiter.

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