Postauto steuert 2023 auf Rekordergebnis zu

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Postauto hat sich vom Knick der Covid-19-Pandemie geprägten Jahre rasch erholt. Im laufenden Jahr könnte der Passagierrekord von 2019 gebrochen werden.

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    Postauto Schweiz hat sich von der Corona-Pandemie erholt. - sda - Repower/YANIK BUERKLI

    Postauto hat sich vom Knick der von der Covid-19-Pandemie geprägten Jahre rascher als erwartet erholt. Wenn der Trend anhält, dürfte die Posttochter im laufenden Jahr ihren Passagierrekord von 2019 brechen.

    Nach der Pandemie habe sich die ganze Branche gefragt, wie lange die Erholung dauert, sagte Postauto-Chef Christian Plüss am Donnerstag vor den Medien in Bern. Letztlich habe das Geschäft sehr schnell wieder angezogen.

    Postauto baut Angebot aus

    Zwischen Januar und Juli stieg die Zahl der Reisenden in den Postautos um 4 Prozent gegenüber der gleichen Periode 2019. Während das Wachstum unter der Woche mit 2 Prozent moderat blieb, legte das Passagieraufkommen im Freizeitverkehr an den Wochenenden um 10 Prozent zu. Gleichzeitig baute Postauto das Angebot um den gleichen Prozentsatz aus.

    Zur Zeit lässt sich das Billett im Postauto trotz einem Rückgang der Verkäufe um 3 Prozent immer noch bar bezahlen. Wie Plüss erklärte, kostet das die Chauffeure viel Zeit und Postauto viel Geld. Ein Weiterführen des Billettverkaufs im Bus mache wenig Sinn. Die Tariforganisation Alliance Swisspass will das Billettwesen bis vollständig 2035 digitalisieren.

    Transporte auf Abruf geplant

    Bis es soweit ist, stellt Postauto Billettautomaten in die Busse. In Graubünden ist das schon geschehen und mit anderen Kantonen laufen Gespräche. Gemäss Plüss sind Versuchsbetriebe 2026 geplant. Das Angebot von Transporten auf Abruf bleibt eine Lösung für die Zukunft, wie Plüss weiter sagte.

    So seien die Lenker gerade in Randregionen oft allein mit ihrem Fahrzeug unterwegs. Das Abrufmodell breite sich aber nicht so schnell wie vom Unternehmen angenommen aus. Derzeit gibt es acht dieser Angebote. Plüss führt die langsame Entwicklung auf das allgemein gut ausgebaute Verkehrsangebot zurück.

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