Post verarbeitet 2025 mehr Pakete - Briefmenge bleibt rückläufig
Die Paketmenge bei der Post ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Das Volumen nahm um 3,7 Prozent zu, wie die Post am Montag mitteilte. Gleichzeitig ging die Zahl der versendeten Briefe weiter zurück.

Insgesamt hat die Post im vergangenen Jahr 186,6 Millionen Pakete verarbeitet. Die Post führt die Zunahme bei der Paketverarbeitung auf die bessere Konsumentenstimmung zurück – und rechnet wegen des zunehmenden Onlinehandels auch künftig mit steigenden Mengen.
Eine von der Post in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass jüngere Menschen häufiger Pakete empfangen und versenden als ältere. So gaben 29 Prozent der 15- bis 29-Jährigen an, drei bis fünf Pakete pro Monat zu erhalten. Bei den 60- bis 79-Jährigen lag dieser Anteil bei 18 Prozent. Die laut der Post repräsentative Umfrage wurde vom Institut Yougov durchgeführt.
Im vergangenen Jahr wurden 1,49 Milliarden adressierte Briefe verschickt. Dies entspricht laut der Post einem Rückgang von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Man reagiere auf diese Entwicklung unter anderem mit der Einführung des digitalen Briefes, der ab dem 1. April 2026 Teil der Grundversorgung sein wird, hiess es weiter.






