Polizeiverband fordert mehr Personal im Kampf gegen Femizide

Keystone-SDA
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Bern,

Der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter hat mehr Personal und eine nationale Strategie im Kampf gegen Femizide gefordert. Anlass ist ein Vorfall vom vergangenen Wochenende im Tessin, bei dem drei Polizisten nach einem mutmasslichen Tötungsdelikt verletzt wurden.

Femizid
Der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter hat mehr Personal und eine nationale Strategie im Kampf gegen Femizide gefordert. - keystone

Der Einsatz stand im Zusammenhang mit einem mutmasslichen Femizid in Faido TI, wie der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter (VSPB) am Montag mitteilte. In Leontica TI verursachte der mutmassliche Täter eine Explosion, bei der die Einsatzkräfte verletzt wurden.

Aus Sicht des Verbandes ist eine personelle Verstärkung der Polizeikorps notwendig. Nur mit genügend Personal könnten moderne Schutzinstrumente wie elektronische Fussfesseln rund um die Uhr überwacht werden. Dies sei eine Voraussetzung für den bestmöglichen Schutz gefährdeter Personen.

Der VSPB appellierte an Politik und Behörden, die Polizeikorps mit den nötigen Mitteln auszustatten. Es brauche eine konsequente und langfristige Strategie zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt. Diese müsse Prävention, Opferschutz und eine enge Zusammenarbeit der Behörden umfassen.

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Kommentare

User #5194 (nicht angemeldet)

Statt sinnlos ALV zu bezahlen, kann man ja mehr Personal anstellen, und sinnvoll für eine funktionierende Infrastruktur beschäftigen. Zahlen muss man alle Menschen so oder so. Ob sie nun arbeiten, bewerbjngen schreiben oder man zusätzlich stellen schafft und anstellt.. Dann kann man auch gleich Bundes Stellen aufstocken, und gegen femizide vorgehen.... eine hohe ALV kostet schliesslich auch.

User #1370 (nicht angemeldet)

Als ich noch klein war hat der Nachbar, ein Mann (Herkunft darf ich nicht schreiben weil sonst von Nau zensiert!) seine junge Frau ermordet, der Mann kam sogar in den Aktenzeichen ungelöst Sendung. Damals nahmen die gleichen Leute solche Situationen noch nicht so ernst und ein Careteam gab's damals für die Nachbarn auch nicht.

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