PKB Privatbank im Zusammenhang mit Geldwäscherei verurteilt

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    Lugano,

    Tessiner PKB Privatbank SA erhält hohe Strafe im Zusammenhang mit der Petrobras-Affäre.

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    Eingang der Tessiner Privatbank PKB in Lugano. (Archivbild) - keystone

    Die Tessiner PKB Privatbank SA ist von der Bundesanwaltschaft (BA) im Zusammenhang mit Geldwäscherei zu einer Busse von 750'000 Franken verurteilt worden. Diese steht im Zusammenhang mit der Petrobras-Affäre in Brasilien und geht auf die Periode 2011 bis 2014 zurück.

    Wie die BA am Donnerstag im Rahmen der Strafuntersuchung mitteilte, hat die Tessiner Bank in der genannten Periode bei der Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit «nicht alle zumutbaren und erforderlichen organisatorischen Vorkehrungen» gegen Geldwäscherei getroffen.

    Mitarbeiter involviert in schwere Geldwäscherei

    Sie habe damit nicht verhindern können, dass zwei ihrer Mitarbeiter – ein für die Entwicklung der südamerikanischen Kundenbeziehungen zuständiger Kundenberater und sein direkter Linienvorgesetzter – die Straftat der schweren Geldwäscherei begehen konnten.

    Die BA hatte bereits 2022 einen ehemaligen leitenden Angestellten der Bank wegen Geldwäscherei zu einer Geldstrafe von 270'000 Franken auf Bewährung verurteilt. Es war damals die erste Verurteilung eines Schweizer Bankers im Zusammenhang mit der Petrobras-Affäre.

    Erste Ermittlungen gegen Schweizer Finanzinstitut

    Die PKB war das erste Schweizer Finanzinstitut, gegen das im Zusammenhang mit diesem weitverzweigten Korruptionsskandal ermittelt wurde. Im Jahr 2018 hatte bereits die Finanzmarktaufsicht Finma die Bank wegen schwerer Mängel in ihrem Anti-Geldwäsche-Dispositiv mit einer Zahlung in Höhe von 1,3 Millionen Franken sanktioniert.

    Die sogenannte Affäre «Lava Jato» war 2014 in Brasilien aufgeflogen. Sie deckte Bestechungsgelder auf, die korrupte Beamte der halbstaatlichen Ölgesellschaft Petrobras erhalten hatten, und deckte damit illegale Finanzkreisläufe und manipulierte Verträge auf.

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