Rund ein Dutzend Restaurants mussten in Graubünden aufgrund erkrankten Personals schliessen. Am stärksten betroffen sind das Engadin und Davos.
Etwa ein Dutzend Bündner Gastro-Betriebe haben wegen erkranktem Personal vorübergehend schliessen müssen. (Symbolbild)
Etwa ein Dutzend Bündner Gastro-Betriebe haben wegen erkranktem Personal vorübergehend schliessen müssen. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Das Wichtigste in Kürze

  • Diverse Bündner Restaurants müssen schliessen oder Teilbereiche dicht machen.
  • Dies wegen fehlendem Personal aufgrund der Omikron-Welle.
  • Am stärksten betroffen sind Davos und das Engadin.

Bündner Restaurants kämpfen wegen der Omikron-Welle mit Personalmangel. Restaurants mussten wegen erkrankten Mitarbeitenden schliessen oder zumindest Teilbereiche dicht machen. Gastrograubünden-Präsident Franz Caluori sieht die Entwicklung dennoch recht gelassen.

«Omikron ist in der Gastronomie allgegenwärtig». Dies sagte Caluori auf Anfrage zu verschiedenen Medienberichten über den coronabedingten Personalengpass.

Im ganzen Kanton mussten laut dem Präsidenten des Branchenverbandes etwa ein Dutzend Restaurants wegen erkranktem Personal schiessen.

Engadin und Davos am stärksten betroffen

Zahlreiche Restaurants machten Teilbereiche dicht, um mit reduzierten Teams auszukommen. Betroffen ist der ganze Kanton – das Engadin und Davos etwas stärker als der Rest.

«Der Mangel an Personal wegen Corona-Erkrankungen ist ein Problem», sagte Caluori zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Aber es sei kein riesiges Problem.

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Restaurants in Graubünden kämpfen mit Personalmangel (Symbolbild). - keystone

«Jetzt ist der beste Zeitpunkt, dass das passiert.» Die Weihnachtssaison sei vorbei und die Anzahl Gäste nun eher tief. Wirtschaftlich seien die aktuellen Schliessungen daher tragbar.

Dem weiteren Verlauf der Wintersaison blickt der Gastro-Präsident optimistisch entgegen. In zwei Wochen stehe mit den ersten Sportferien der nächste Höhepunkt an. «Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Omikron-Welle bis dann abflacht und wir wieder voll loslegen können», sagte er.

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