Noch drei mögliche Standorte für Murten-Panorama
Die Entscheidung über den Standort für das Panorama der Murtenschlacht rückt näher, nachdem drei Orte in Murten ausgewählt wurden.

Die Standortsuche für das Panorama der Murtenschlacht kommt voran. Drei mögliche Standorte in Murten – Kanonenmätteli, Stadtgraben und der Hang oberhalb des Schwimmbads – werden nun vertieft geprüft.
Das teilte die zuständige Arbeitsgruppe am Mittwoch mit. Sie hat insgesamt 13 Standorte auf ihre Eignung untersucht,
Beim Kanonenmätteli, einer Wiese beim östlichen Eingang zur Stadt, wurde eine alte Idee wieder aufgegriffen. Viele erinnern sich, wie das «Rote Zelt» während der Expo.02 ein Publikumsmagnet war. Ein Personenlift könnte helfen, Touristen vom Schiffshafen hochzubringen.
Der Stadtgraben könnte vom Bahnhof her eine neue Fussgängerverbindung zum «Stedtli» eröffnen. Auch hätten die Besuchenden hier Sicht aufs damalige Schlachtfeld. Der Standort beim Schwimmbad könnte touristisch interessant sein, glaubt die Arbeitsgruppe, «vor allem für Schulen».
Panorama Murtenschlacht: Konzept bis Jubiläum 2026 geplant
Als nächstes sollen die Vorschläge dem Kanton Freiburg und dem Bundesamt für Kultur vorgelegt werden. Ziel ist, zum 550-Jahr-Jubiläum 2026 mit einem konkreten Konzept Partner und Finanzierung zu finden.
Das Panorama veranschaulicht die Schlacht von 1476, in der die Eidgenossen den Herzog von Burgund, Karl den Kühnen, besiegten. Das Werk stammt aus dem Jahr 1894, misst 100 Mal 10 Meter und wiegt anderthalb Tonnen. Seit vielen Jahren wird für das Bild ein Standort gesucht.
Anlässlich der Landesausstellung 2002 war es im schwimmenden Kubus auf der Arteplage Murten ausgestellt. Die Installation war eine der meistbesuchten der Expo.02.