Nidwalden leitet nach Todesfall im Gefängnis Untersuchung ein
Im Untersuchungs- und Strafgefängnis Nidwalden in Stans ist im November 2025 ein Insasse zu Tode gekommen. Als Todesursache werden Medikamente vermutet. Die Nidwaldner Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Todesfalls zu klären.

Um ein unabhängiges Verfahren zu gewährleisten, sei dieses an die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau übertragen worden, teilte die Nidwaldner Justiz- und Sicherheitsdirektion am Freitag mit.
Der 26-jährige Insasse verstarb bereits im letzten November. Dass erst jetzt eine Untersuchung eingeleitet wurde, begründen die Nidwaldner Behörden damit, dass die Ergebnisse der Obduktion hätten abgewartet werden müssen.
Die Nidwaldner Behörden sprechen von einem «aussergewöhnlichen Todesfall». Dies seien Todesfälle, «deren Ursache nicht eindeutig auf eine natürliche Ursache zurückgeführt werden kann oder bei denen besondere Umstände vorliegen.»
Das Gefängnis in Stans verfügt über 24 Plätze in Einzel-, Zweier- und Viererzelle, wie es auf der Homepage des Kantons Nidwalden heisst. Es vollzieht für die Kantone Uri und Nidwalden Untersuchungshaften und kurze Freiheitsstrafen bis sechs Monate. Auch Ersatzfreiheitsstrafen werden dort abgesessen.






